Lehre ist Leben

Titus 2, 1: Du aber rede, was der gesunden Lehre entspricht…

Diese Aufforderung des Apostel Paulus ist zunächst eine Reaktion auf die „verwaschene“ Lehre der Irrlehrer (vgl. Titus 1, 10-16) und gleichzeitig eine Aufforderung an Titus, selber eine gesunde Lehre in seinem Dienst auf Kreta zu verwenden. Das Interessante dabei ist, dass nach dieser Aufforderung eine lange Aufzählung von ethischen Verhaltensweisen für die Kreter folgt; Lehre ist also immer komplementär zu Aktivität(=Leben).

Wenn dagegen Leben ohne Lehre „gelebt“ wird, ist die Gefahr einer starren Form und unreflektierten Lebensweise sehr groß. Allerdings impliziert dieser Abschnitt auch, dass der Lehre immer Leben folgen muss: Und damit wären wir wieder bei der berühmten anderen Seite des Pferdes – Wer nur intellektuelle Spielchen mit der biblischen Lehre betreibt, sei es bewusst oder unbewusst, fällt unter das Urteil von 1. Korinther 8,1: „Die Erkenntnis bläht auf, die Liebe aber erbaut.“
Das bedeutet: Lehre ist immer die Grundlage(nur sie kann meinen Sinn verändern), aber Lehre muss immer auch Leben hervorbringen!
Herbert Janzen schreibt dazu:

Was bedeutet für mich täglich z.B. die Tatsache, dass Jesus Christus gekommen ist, Sünder zu retten? Wenn Jesus Christus mein König ist, welche Folgen hat das für mein Leben?

 

3 Gedanken zu „Lehre ist Leben“

  1. Kannst du hier vielleicht mal die e-mail diskusion veröffentlichen die du auch an mich geschickt hast? Das wäre eine feine sache

  2. @Benni: Hatte ich schon. Aber da sind so private Sachen erwähnt worden, dass ich mich nach einem Hinweis wieder dafür entschieden habe, den Beitrag zu löschen!

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