Der Fels aus Norwegen (1): Schrift und Erfahrung

Hallesbys Heimatort Aremark

Ich habe angefangen, die Biografie von Ole Hallesby (Der Fels aus Norwegen, Hänssler 1991) zu lesen. Ich bin gefesselt. Einerseits bereits aus dem einfachen Grund, dass es ein Genuss ist, die Beschreibung der schönen Landschaft Norwegens zu lesen und sich gedanklich dorthin zu versetzen. Andererseits weil ich bei Hallesby eine starke Ausgewogenheit zwischen Kopf und Herz finde. In der von Joachim und Manfred Rieger übersetzten Biografie heißt es über Hallesby:

„In seiner Theologie verband er die Treue zur Schrift und Bekenntnis mit der Betonung der Notwendigkeit einer persönlichen Glaubenserfahrung: Schrift und Erfahrung sind dann kein Gegensatz, wenn der wiedergeborene Mensch nach Gottes Willen lebt.“ (S. 17)

Gerade den letzten Satz finde ich sehr stark. Darum gilt es zu ringen: Dass ein kühler Kopf und ein brennendes Herz Hand in Hand gehen!

Das Buch kann hier erworben werden (gebraucht bereits ab 10,90 EUR). Es ist außerdem in der Gemeindebibliothek verfügbar.

3 Gedanken zu „Der Fels aus Norwegen (1): Schrift und Erfahrung“

  1. Was meinst du denn hier genau mit der Ausgewogenheit zwischen Kopf und Herz?
    Was ist genau die „Glaubenserfahrung“?
    kann dass denn ein Gegensatz zum Wort sein? oder ist das bezüglich der aktuellen sachen bei uns(zweite Erfahrung)?

  2. @dodo: Das sagt Waldemar ja etwas später: „ein kühler KOPF und ein brennendes HERZ Hand in Hand“. Und das eben ausgewogen! Glaubenserfahrung bedeutet meiner Ansicht nach, dass der Glaube nicht nur Vernunft geleitet ist, d. h. nur rational empfunden, sondern auch persönlich wahrgenommen (d.h. erfahren) wird.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *