Der Schäferhund des guten Hirten

Wilhelm Busch erzählt in seiner Predigt „Wie ich mit dem Schweren im Leben umgehe“ ein ergreifendes Beispiel:

Alles Schwere, was mir im Leben begegnet, ist der Schäferhund des guten Hirten, der mich hin zum Hirten treibt!

Das verdeutlicht doch sehr gut, wie uns die Not zu Jesus treiben kann und soll. Anders kann man auch nicht erklären, dass viele Leute nach der Erfahrung von Leid Gott dafür danken, dass er sie in diese Situationen geführt hat! Denn „hin zu Jesus“ bedeutet gleichzeitig auch ein „weg von mir“, von meiner Selbstliebe, von meinen Sünden, von meiner Selbstgerechtigkeit.

Jesu, meine Freude,
meines Herzens Weide,
Jesu, meine Zier:
ach, wie lang, ach lange
ist dem Herzen bange
und verlangt nach dir!
Gottes Lamm, mein Bräutigam,
außer dir soll mir auf Erden
nichts sonst liebers werden.

 

Weicht, ihr Trauergeister,
denn mein Freudenmeister,
Jesus, tritt herein.
Denen, die Gott lieben,
muss auch ihr Betrüben
lauter Freude sein.
Duld ich schon hier Spott und Hohn,
dennoch bleibst du auch im Leide,
Jesu, meine Freude.

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