Der wundervolle Heiland

Ich möchte gern eine Geschichte weitergeben, in der Wilhelm Busch über ein Erlebnis mit seinen Vater erzählt und die einen herrlichen Trost ausstrahlt:

[…] Und gerade darum war mir ein Erlebnis an seinem Sterbebett besonders eindrücklich. Er war erst 53 Jahre alt, als er nach wenigen Krankheitstagen sich für die Ewigkeit rüstete.
Eines Nachts wachte ich bei ihm. Dabei kamen wir in ein Gespräch. Ich sagte: „Vater! Du hast doch so ein so reiches Pfarrerleben hinter dir. Wie liebt dich deine Gemeinde! Und wie viel hast du geleistet! Das ist doch sicher ein befriedigendes Gefühl.“
Da sah er mich mit einem unaussprechlichen Blick an und erwiderte: „Ach, mein lieber Wilhelm! Wenn man an den Toren der Ewigkeit steht und weiß, dass man bald vor den heiligen Gott treten muss, dann sieht man nur Versäumnisse, Fehler und Sünden. Und darum bin ich froh, dass ich einen Heiland habe, der Sünder selig macht.“ […]

Und dieser herrliche Heiland vergibt auch heute noch die Sünden!

Ein Gedanke zu „Der wundervolle Heiland“

  1. Diese Geschichte erinnert mich an Spurgoen. Als dieser auf seinem Sterbebett gefragt wurde, woraus seine Theologie bestünde antwortete er mit 5 Worten: „Jesus Christus starb für mich!“
    Man muss es sich immer wieder klar machen, dass es im Leben NUR auf diesen herrlichen Heiland ankommt.

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