Überinformiert?

In der aktuellen Ausgabe von „Unterwegs notiert“ (Nr. 70) bespricht Herbert Jantzen (ergänzt von Thomas Jettel) den Abschnitt Jakobus 3,13-18. Seine Anmerkung zum Vers 16 ist bedenkenswert:

„Das Durcheinander ist das Ergebnis des Regimes des Teufels. Er zerstört die Reihenfolge und Ordnung Gottes. Der Teufel will alles durcheinander bringen. Zum Beispiel will er alles mit betäubender Musik füllen, damit es kaum noch Stille gibt. Oder er will alles mit Information füllen, damit Gott nicht mehr gehört wird. Daher gibt es heute so viel Radio, so viele Bücher, Nachrichten, das Internet, „Facebook“, u.a.. (Es ist gar nicht wichtig, dass wir alles wissen. Es ist sogar unmöglich. Diese Last können wir gar nicht tragen. Und die Medien sind nicht notwendigerweise gut, auch nicht die alternativen.)“ (S. 4)

Ständig neue Informationen, nur noch als Konsumgut, eine geistliche Gefahr!

4 Gedanken zu „Überinformiert?“

  1. Absolut! Das denke ich auch so. Aus eigener Erfahrung. Das suchen nach ständig neuen Neuigkeiten kann sich echt zu einer Sucht entwickeln. Man nutzt jede freie Minute damit.

  2. Meistens sucht man auch nur oberflächliche Informationen, die sensationellen und manchmal auch skandalösen Charakters sind. Wenn man aber ein geistliches Buch, oder gar eine wissenschaftliche Arbeit lesen will, hat man Mühe, sich eine Stunde lang zu konzentrieren, während man stundenlang nach seichten Informationen surfen kann! Wir besitzen also nicht zu viele Informationen, sondern im Grunde einfach die falschen. Wir wollen uns nicht informieren, sondern einfach zerstreuen!

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