Ryrie ist nicht Ryle

In dem heutigen Gespräch hat sich ein Fehler eingeschlichen: Ryrie, der in dem Buch kritisch erwähnt wurde, ist nicht Ryle, der „Mann mit Bart“, den ich bereits zitiert habe und auch sonst nur empfehlen kann. Für die Biographie-Liebhaber gibt es hier unter dem Titel „Ein Mann wie Granit mit dem Herzen eines Kindes“ ein lesenswertes Buch über ihn. In der Beschreibung heißt es:

„John Charles Ryle wuchs in einer gut situierten Familie in England auf – sein Vater war Politiker und Geschäftsmann. Die Karriere von Ryle – einem intelligenten jungen Mann und großartigen Sportler – war schon vorprogrammiert. Zuerst die Übernahme des väterlichen Geschäfts und danach eine politische Karriere.
Doch dann passierte die Katastrophe: Der Zusammenbruch der väterlichen Bank sowie aller damit zusammenhängenden Geschäfte! Ryle verlor seinen Job, ebenso wie seine gesellschaftliche Stellung. Von einem Moment zum anderen war aus dem populären jungen Mann mit ausgezeichneten Zukunftsaussichten der Sohn eines Bankrotteurs ohne Job geworden.
Als letzter Ausweg stand nur noch eine „Karriere“ in der anglikanischen Kirche zur Verfügung. Doch wer hätte sich vorstellen können, dass so ein unfreiwilliger Start in das Amt eines Pastors einen so tief greifenden Einfluss auf das geistliche Leben einer ganzen Nation haben würde.
Sein Ansehen als Pastor und Leiter wurde so groß, dass er zum ersten Bischoff von Liverpool ernannt wurde. Als Autor wird er auch heute noch geschätzt, z.B. Holiness („Seid heilig!“ 3L Verlag). Mit den Einnahmen seiner Bücher bezahlte er die Schulden seines Vaters ab.
J.C. Ryle veränderte das Bild der Kirche in England.“

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