Geld, Besitz und Ewigkeit (3): Sparen, Renten, Versicherungen

In dem Kapitel über Sparen, Renten und Versicherungen schreibt Randy Alcorn über den Ruhestand (gekürzt):

Wo haben wir eigentlich unsere Ansichten über den Ruhestand her? Was lesen wir in der Bibel darüber, für den Ruhestand zu sparen?
Wenn ein Mann mit 65 Jahren in den Ruhestand geht, zeigen Untersuchungen, dass sich für ihn das Risiko eines tödlichen Herzinfarktes fast unmittelbar verdoppelt. Unser Körper und Geist sind nicht für einen Betriebsschluss an einem willkürlichen Tag geschaffen. Nirgends in der Bibel lesen wir, dass Gott gesunde Menschen dazu beruft, mit dem arbeiten aufzuhören. Sie haben die Möglichkeit, ihre Arbeistkraft statt in den Job in den geistlichen Dienst oder in ehrenamtliche Tätigkeiten zu stecken. Aber so lange Gott uns in dieser Welt hat, hat er für uns Arbeit. Vielleicht sind die Arbeitstage kürzer, die Arbeit anders und die Bezahlung niedriger oder gar nicht vorhanden. Aber er will nicht, dass wir Hirne und Körper , die nach wie vor produktiv sind, permanent an den Strand legen, auf einem Golfplatz verlieren oder in ein abgedunkeltes Wohnzimmer sperren, wo sie Quizsendungen sehen.
Wenn Sie für den Ruhestand gespaart haben und nicht länger gegen Bezahlung arbeiten müssen, dann arbeiten Sie für Gott, die Gemeinde, die Armen oder für benachteiligte Kinder. Und vergessen Sie nicht die großartige Möglichkeit, für zwei, fünf, zehn oder zwanzig Jahre zum eigenfinanzierten Missionar zu werden. Solange Sie leben, ist Gott mit Ihnen noch nicht fertig.
Verschwenden Sie keine Zeit, genauso wenig wie Sie Geld verbrennen würden. Investieren Sie statt dessen in die Ewigkeit.

Ein sehr guter Gedanke über den ich bis jetzt noch gar nicht richtig nachgedacht habe.

Er schreibt auch, dass bei manchen Christen der Ruhestand die Wiederkunft Christi als die „selige Hoffnung“, als das große Ereignis in der Zukunft, auf das wir uns freuen, abgelöst hat, und manchmal habe ich auch in meinem Umfeld diesen Eindruck. Wir müssen uns immer wieder vor Augen halten, dass wir Fremdlinge auf der Durchreise sind und unseren Blick auf die Ewigkeit richten.

Mit dieser Perspektive sehen wir die Dinge im rechten Licht.

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