Die christozentrische Predigt (4)

Abschließend noch die Anwendung für den gläubigen Hörer:

Christozentrische Anwendung macht weiter denen, die Jesus als Retter angenommen haben, deutlich, wie sie die Aussagen dieses Wortes durch Jesus Christus in ihrem Alltag in den verschiedenen Situationen erfahren können. Jesus ist ja bei ihnen (Matthäus 28, 20). Er hilft ihnen (Jesaja 41, 10). Er schenkt ihnen in allen Lebensumständen die nötige Kraft und Geduld (Psalm 23, 2-4).
Christozentrische Verkündigung zeigt auch, wie unser Leben durch den innewohnenden Christus verändert werden kann. Wir werden immer mehr ins Bild Jesu umgestaltet (Eph 4, 13). Dazu ist das Eingebundensein in die Gemeinde unerlässlich (Eph 4, 11-13)
Schließlich haben wir den gläubigen Zuhörern noch zu zeigen, wie sie mit Hilfe des in ihnen lebenden Christus dieses dargelegte Wort in die Tat umsetzten können. Es nützt nichts, wenn wir uns nur an den Willen der Hörer wenden, da alles, wozu uns die Bibel beauftragt, für uns eine Überforderung ist. Wir können das, was die Bibel von uns erwartet, nicht aus eigener Kraft ausführen. Wir brauchen die Hilfe des in uns wohnenden Christus. […] J. E. Adams sagt dies treffend so:

„Christus ermöglicht alles durch seine rettende und heiligende Kraft, darum muss er in jeder Predigt verkündigt werden.“

Der Wunsch, das Wort Gottes in die Tat umzusetzen, weckt im Leben der Gläubigen u. a. das Verlangen, ihren Gaben entsprechend in der Gemeinde mitzudienen. Zudem führt es in ihrem Leben zu einem evangelistisch-missionarischen Lebensstil.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *