Denksport schadet dem Glauben!?

Ein kurioser Artikel, der in der aktuellen ZEITWissen zu finden ist:

Analytisches Denken fördert religiöse Ungläubigkeit. Das legt die Studie zweier Psychologen der University of Britisch Columbia nahe. Probanden, die Denksportaufgaben lösen oder schwierige Texte verstehen mussten, zeigten sich in Befragungen danach weniger gläubig. Ob tatsächlich das Glaubensgefühl oder nur die kurzzeitige Selbsteinschätzung beeinflusst wurde, ist aber unklar.

Meine Frage lautet: Wie misst man Glauben? Die Methodik der Studie ist hier eindeutig – An der Stärke bzw. Schwäche von Gefühlen! Interessant wäre auch zu erfahren, „wie“ gläubig die Befragten vorher eigentlich waren…

3 Gedanken zu „Denksport schadet dem Glauben!?“

  1. „Kurios“ ist meiner Meinung nach treffend formuliert. Ich bin auf dem Gebiet absolut kein Experte, würde aber doch meinen, dass analytisches Denken (welches ja auf einer Analyse von Sachverhalten o.Ä. beruht) eher zum Glauben an Gott führt. Ich glaube (oder besser: denke 🙂 ), dass es ein großes Problem unserer Zeit ist, dass Leute NICHT nachdenken. Ein ehrliches Auseinandersetzten / analytisches Nachdenken über die grundlegenden Lebensfragen findet keine Antwort im Unglauben sondern im schriftgemäßen (also nicht einfach im subjektiven, gefühlsbetontem) Glauben an Christus.

    1. @ Harry: Nicht „oder besser“ sondern nur „oder“ muss es heißen. Denken ist nicht besser als Glauben! Das Problem liegt ja gerade in der Trennung. Es geht eben um einen Glauben, in dem das Denken nicht ausgeschaltet werden muss!

  2. @Walde: Absolut! Aber wieso muss es dann nur „oder“ heißen? Dann trenne ich doch auch!? Und mit meiner Formulierung oben wollte ich nicht Glauben und Denken trennen. Dass das unweigerlich zusammengehört, da sind wir gleicher Meinung. Ich habe geschrieben „denke“, weil das Wort „Ich glaube“ in dem obigen Zusammenhang falsch wäre. Es ging mir oben nämlich nicht um den Glauben, wie wir ihn aus der Schrift verstehen, sondern darum, dass ich meine, „dass ein großes Problem unserer Zeit…“. Ich habe das Wort „glaube“ einfach umgangsprachlich gebraucht und darum mit „denken“ korrigiert. Verstehst du was ich meine?

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