Über das Kreuztragen

Joni Eareckson Tada
Justin Taylor macht in seinem Blog mit dem (wie ich finde, vielleicht etwas ungewöhnlichem) Titel „A Conversation with a Woman of Whom the World Is Not Worthy“ auf ein Interview mit Joni Eareckson Tada aufmerksam. Das Gespräch enthält wertvolle Gedankenanstöße. Unter anderem wird auch das Kreuztragen eines Christen angesprochen.
Joni macht folgenden Punkt (Minute 21:40):
Our cross, OK, let us define that real quick: When Jesus took up his cross, he was dying for the sins that you and the rest have committed, OK? So when we daily take up our cross, we are dying to the sins that he died for on his cross! So my cross to bear is not my wheelchair, it´s my attitude about my wheelchair. It´s your attitude about your dreaded job or about your irksome mother in law or your irritating kids or your husband. It´s your attitude! This is what I´ve got to put to death.
Wie ich finde, gut getroffen! Ich glaube es besteht die Gefahr, dass man das Kreuztragen bagatellisiert, auf das Ausüben gewisser Dinge, oder auf den Verzicht auf gewisse Dinge. „Tu dieses“, heißt es dann „lass jenes! Du bist Christ also jetzt trag dein Kreuz…“ Kreuztragen ist aber mehr: unsere fleischliche Einstellung gegenüber der Sünde muss sterben. Rechtes Kreuztragen geht an die Wurzel, Kreuztragen verändert das Denken. Kreuztragen führt somit schließlich zur Christusähnlichkeit. Es ist also genug Grund vorhanden, für eine positive Einstellung gegenüber dem Gebot „Nimm dein Kreuz auf dich und folge mir mach“.
Hier geht es zum Interview.

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