Wer sind die „Neuen Calvinisten“?

Viele kön­nen mit dem Cal­vi­nis­mus nichts anfan­gen. Andere freuen sich dar­über, dass der Cal­vi­nis­mus in Deutsch­land immer mehr an Akzep­tanz gewinnt. Was aber ist der „Neue Cal­vi­nis­mus“ und wel­che füh­ren­den Per­so­nen sind damit gemeint? Muss davor gewarnt wer­den? Oder sollte man sich dar­über freuen?

E.S. Wil­liams hielt auf der dies­jäh­ri­gen School of Theo­logy im Metro­po­li­tan Taber­na­cle in Lon­don zwei Vor­träge über die Neuen Cal­vi­nis­ten. Diese Vor­träge hat der Beta­nien Ver­lag vor Kur­zem als Bro­schüre her­aus­ge­ge­ben. Dies ist ein muti­ger Schritt, weil in die­ser Schrift zwei berühmte ame­ri­ka­ni­sche Pas­to­ren und Auto­ren kri­ti­siert wer­den, die in den letz­ten zwei Jah­ren Deutsch­land mit ihren Vor­trä­gen besuch­ten. Die Rede ist von Tim Kel­ler der 2011 Vor­träge in Ber­lin hielt und John Piper, der die­ses Jahr in Ham­burg auf der Evangelium21-Konferenz sprach. Beide Per­so­nen wer­den in Deutsch­land durch ihre Bücher immer popu­lä­rer. Beide sind neben Mark Dis­croll und Albert Moh­ler die füh­ren­den Per­so­nen der neuen Cal­vi­nis­ten in den USA. Doch längst nicht nur dort ist ihr Ein­fluss auf die Chris­ten­heit enorm. Wer deren Web­sei­ten unter­sucht, stellt fest, dass sie welt­weit aktiv sind.

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3 Gedanken zu „Wer sind die „Neuen Calvinisten“?“

  1. Oh, und ich war erst gestern Abend durch die T.Keller-Predigt „Getting Out“ (TGC, 2011) so gesegnet!
    @Helmut: Bist du tiefer in die Thematik eingestiegen? Ist die E.S. Wil­liams-Kritik gerechtfertigt?

  2. Ich finde es immer wichtig, das Gleichgewicht in diesen Fragen zu behalten und nicht vom (mittlerweile schon berühmten) Pferd zu fallen. Durch die in diesem Artikel kritisierte Lehrer aus den USA bin ich persönlich schon oft gesegnet und auch beeinflusst worden! Sicherlich ist die Kritik in vielen Teilen berechtigt, allerdings zeigt auch die Anmerkung des Betanien Verlages zu dieser Broschüre, wo man diese Kritik verordnen sollte.

  3. Mittlerweile hat sich auf dem Blog „Nimm und Lies“ eine interessante Diskussion zu dem Aufsatz entwickelt. Ron Kubsch z. B. schreibt:

    „Ich selbst bin refor­miert und habe zugleich einige Vor­be­halte gegen­über dem NC (siehe dazu z.B. Ron Kubsch, „Neuer Cal­vi­nis­mus – Ein­bli­cke in eine junge refor­mierte Bewe­gung“, Jahr­buch für Frei­kirch­li­che For­schung, 20/2011). Nichts gegen sach­li­che Kri­tik! Was aber Wil­liams schreibt, ist naïve, teil­weise (wohl gegen bes­se­res Wis­sen) ent­stel­lend und ver­fes­tigt weit­ver­brei­tete Vor­ur­teile. Das Niveau die­ses Tex­tes ist so tief, dass er bes­ser nicht gedruckt wor­den wäre.“

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