Der Ast, auf dem wir sitzen…

Seit vielen Jahren ist in der evangelikalen Christenheit ein Trend am wachsen. Es gibt eine zunehmende Abneigung gegenüber dem Studium und der Verinnerlichung biblischer Lehre zugunsten von einem vermeintlich mehr praktischen Christenleben.
Immer wieder höre ich Christen, sogar Pastoren, sagen: „Was wir brauchen ist nicht so viel Lehre, sondern mehr praktisch gelebtes Christsein.“

Die Haltung kommt zum Beispiel zum Ausdruck, wo Predigten verlangt oder gehalten werden, die weniger Erklärung des Biblischen Textes, seiner Bedeutung und seines Zusammenhangs enthalten und stattdessen eine Aneinanderreihung von Erlebnissen und Geschichten sind.
Hausbibelkreise sind ebenfalls meist nur Austauschrunden, in denen man seine persönlichen Erfahrungen zum Besten gibt.
Wir finden denselben Trend auch, wenn wir in Christliche Buchkataloge oder Buchhandlungen schauen: es gibt da kaum mehr Bücher über Themen wie z.B. Rechtfertigung, Heilssicherheit, Dreieinigkeit, Sünde, usw. oder Auslegungen biblischer Bücher. Stattdessen wimmelt es von Ratgebern für alle möglichen Bereiche des alltäglichen Lebens wie z.B. Umgang mit Geld, Eltern mit schwierigen Kindern, Management, Gesprächsführung, Mitarbeiterführung, usw. all dies mit dem Anspruch, aus Christlicher Perspektive zu sein.

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