Der Weg zum Heil: Unser Suchen oder Gottes Wirken?

Ein Beitrag von VH –

Charles Spurgeon schreibt:

„Der Gedanke traf mich: ,Wie bist du Christ geworden?‘ (Antwort) ,Ich habe den Herrn gesucht!‘ ,Aber wie bist du darauf gekommen, den Herrn zu suchen?‘ In diesem einzigen Augenblick leuchtete die Wahrheit in mir auf: Ich hätte ihn nicht gesucht, wenn er nicht schon vorher meine Gedanken beeinflußt hätte, indem er mich dazu brachte, ihn zu suchen. – ,Ich betete‘, so dachte ich. Aber dann fragte ich mich: ,Wie kam ich dazu zu beten?‘ ,Ich wurde durch die Heilige Schrift zum Beten ermuntert.‘,Wie kam ich dazu, die Heilige Schrift zu lesen?‘ ,Ich las sie, aber was hatte mich dazu gebracht?‘ – Da, in einem Augenblick, sah ich, dass Gott der Urgrund aller Dinge ist, dass er der Urheber meines Glaubens war, und so öffnete sich die ganze Lehre der Gnade vor mir … Ich verdanke meine ganze Veränderung nur Gott.“

aus: C.H. Spurgeon, Alles zur Ehre Gottes (Autobiographie), Wuppertal 1984, S. 97

2 Gedanken zu „Der Weg zum Heil: Unser Suchen oder Gottes Wirken?“

  1. Danke, das passt besonders, musste ich doch heute erneut hören, dass wir uns aufmachen müssen, um Gott zu finden. Gott kann quasi nichts dafür, wenn wir nicht selbstständig kommen (Die 50-50 Sache). Aber in seiner Gnade sucht er uns, bevor wir überhaupt einen Gedanken daran verschwenden!

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