Jesusgläubige Juden unerwünscht

Vom 1. bis zum 5. Mai findet in Hamburg der Deutsche Evangelische Kirchentag statt. Teilnehmen wollte auch die messianische Gemeinde Beit Sar Shalom aus Berlin. Daraus wird nichts, denn die Verantwortlichen des Kirchentags lehnen die Gemeinde aus folgendem Grund ab:

…dass am Kirchentag nur Organisationen teilnehmen dürften, die dialogorientiert seien und andere nicht verletzten. Zudem besage ein Beschluss des Kirchentagspräsidiums aus dem Jahr 1999, dass die Teilnahme von jüdisch-messianische Organisationen grundsätzlich nicht möglich sei.

Die Begründung: Die Berliner Gemeinde sieht ausdrücklich und nach eigenem Bekunden die Mission unter den Juden als ihr oberstes Ziel an:

Unser Ziel ist, den Juden und allen anderen Jeschua (Jesus), den Messias, bekannt zu machen, damit alle Menschen Seine Liebe erfahren und Ihn preisen.

Damit kamen die Kirchentagsobleute wohl nicht klar; Mission unter dem Dach der Kirche ist anscheinend nicht (mehr) tragbar. Anstatt Profil zu zeigen, werden alle Grenzen verwischt. Den ganzen Artikel von Idea findet man hier.

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