Die Puritaner über das Töten der Sünde

Ein essentieller Teil des christlichen Lebens ist der Kampf mit der Sünde. Ein Christ ist von der Heiligen Schrift aufgerufen, die Sünde zu töten (vgl. Kolosser 3,5 und Römer 8,13). Ich habe hier einige Aussagen von Puritanern gefunden, die uns zu diesem Kampf ermutigen (frei übertragen):

“Wenn der Gedanke an den Tod, das Grab und Fäulnis dir nicht gefallen, dann lass auch  sündige Gedanken dir nicht gefallen. Höre auf jede Versuchung zur Sünde als ob es eine Versuchung zum Selbstmord sei, als ob der Teufel dir ein Messer brächte und dich verleitete, deine Kehle damit durchzuschneiden. Handle so, wenn er dich mit der Sünde ködert.“

– Richard Baxter

„Es ist einzig der Heilige Geist, der Sünde töten kann. Er wurde verheißen, es zu tun. Alle anderen Mittel ohne ihn sind leer und vergeblich. Wie soll nun jemand die Sünde töten, der den Geist nicht hat? Ein Mensch wird eher ohne Augen sehen und ohne Zunge reden können als eine einzige Sünde tatsächlich ohne den Geist töten zu können.“

– John Owen

„Wehe dem, der allein ist! David war allein, als Satan ihn dazu trieb, mit der Frau seines Nachbarn zu schlafen. Wenn die Schafherde zusammensteht, ist sie sicher, weil das Auge des Hirten wacht. Aber wenn ein Schaf sich von der Herde entfernt wird es schnell zum Raub des gefräßigen Wolfs. Es ist keine große Sache, ein Haus auszurauben, dass weit weg vom  Nachbarn steht. Satan, der erbarmungslose Pirat, schaut nach den Schiffen aus, die ohne Konvoi fahren.“

– George Swinnock

„Kein Mensch sollte glauben, dass er die Sünde mit einigen wenigen, einfachen und sachten Schlägen töten wird. Jemand, der einmal auf eine Schlange einschlägt und nicht weiter zuschlägt bis sie tot ist, wird es schnell bereuen, dass er diesen Kampf begann. Ebenso wird es dem gehen, der angefangen hat mit der Sünde zu kämpfen und nicht beständig auf sie einschlägt, bis sie tot ist. Die Sünde wird nach einer Weile wieder aufleben und der Mensch wird sterben. Es ist ein großer und fataler Fehler wenn wir annehmen, dass der Kampf mit der Sünde Lässigkeit und Pausen zulässt.“

– John Owen

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