Rechter Gottesdienst

In der kürzlich erschienenen Zeitschrift „Reformation Heute“  gibt Bernhard Kaiser im letzten Artikel Impulse für die Erneuerung der Kirche im 21. Jahrhundert weiter. Einer dieser Impulse bezieht sich auf den rechten Gottesdienst.
Zu der Reformationszeit rückte die Verkündigung von Gottes Wort in den Mittelpunkt des Gottesdienstes. Er bestand nicht mehr größtenteils im Vollzug von Sakramenten, womit die religiösen Bedürfnisse der Leute befriedigt wurden, sie aber nicht zur Erkenntnis Christi kamen und zum Glauben geführt wurden. Auch heute ist es oft ähnlich:

„Die Predigten bestehen zumeist nur aus Weitergabe von therapeutischen Ratschlägen oder sozialethischen Anweisungen. […] Die Bedürfnisse des Menschen, sein Erleben und Handeln stehen im Mittelpunkt.“

Was können wir von der Reformation lernen?

  1. Der Predigt des Wortes Gottes, das zur Erkenntnis Christi und zum Glauben führt, muss die zentrale Rolle im Gottesdienst spielen.
  2. In den Gebeten sollen nicht die menschlichen Bedürfnisse an erster Stelle stehen, sondern die Gemeinde soll Gott für sein Handeln loben und ihm für seine Gaben danken.
  3. „In ihren Liedern muss sie [die Gemeinde] Gott nicht anstöhnen oder sich stimmungsvoll zu ihm hochschaukeln, sondern sie soll in einer die Ehre Gottes respektierenden Form zum Ausdruck bringen, was sie bewegt.“

Es lohnt sich diesen sowie die anderen Artikel der Zeitschrift zu lesen!

VD: VH

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