Biblische Prinzipien des Gemeindewachstums (K. Fleming) | Teil 0

Was ist die Ursache für das Wachstum einer Gemeinde?

Um diese Frage zu beantworten, macht Ken Fleming mit dem Leser in seinem Buch „Biblische Prinzipien des Gemeindewachstums“ einen chronologischen Weitsprung in das erste Jahrhundert nach Christus. Anhand der ersten christlichen Gemeinden weist er Prinzipien auf, die eine Gemeinde gedeihen und blühen lassen. Als Grundlage dienen ihm die Apostelgeschichte und vor allem mehrere Briefe des Paulus an unterschiedliche Gemeinden.

Anhand der Apostelgeschichte schildert der Autor die Gründung der jeweiligen Gemeinde und malt somit den Hintergrund, auf dem er dann den Inhalt des jeweiligen paulinischen Briefes skizziert. Durch diese Vorgehensweise wird es dem Leser leicht gemacht, den Brief in seinem gesellschaftlichen und historischen Zusammenhang zu verstehen. Die Briefe, die das Gemeindewachstum zum Ziel haben, bekommen durch diesen Aufbau einen satten Farbton.

Die Begriffe Gemeindegründung und Gemeindewachstum umreißen, so Fleming, ein biblisches Konzept. Die Apostelgeschichte schildert, wie die Gemeinden entstanden sind, die neutestamentlichen Briefe dagegen „enthalten grundlegende Lehren, Anweisungen und Korrekturen für das […] Wachstum der Gemeinden.“

Bevor Fleming das erste Kapitel beginnt und darin wachstumsfördernde Prinzipien aufzeigt, hält er zunächst eine elementare Grundaussage fest: Wahres Wachstum ist geistlich und kommt von dem Gott, der das Leben gibt (vgl. S.9). Das Wissen um diese Tatsache ist vor allem in einer Zeit, in der viel von missionarischen, erfolgversprechenden Strategien gesprochen wird, von besonderer Bedeutung.

Das Buch ist, so macht der Autor deutlich, „kein theoretisches Lehrbuch über Kirchenlehre, sondern ein praktisches Handbuch für wachsende Gemeinden“. Die Motivation des Autors ist es, vor fatalen Fehlern zu bewahren. Andererseits will er klare „biblische Prinzipien aufzeigen, die heute noch genauso gelten wie zu neutestamentlicher Zeit, als sie zum ersten Mal gelehrt und praktiziert wurden“.

Ich erhoffe mir durch die Lektüre persönliches (gottgegebenes) Wachstum, das dann dahin reift, für andere wachstumsfördernd zu wirken.

Das erste Kapitel führt uns in die Gemeinde in Antiochia… Fortsetzung folgt!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *