Anbetung – Gefühl oder Wissen?

Musik ist, auch (oder vielleicht: gerade) unter Christen, ein brisantes Thema. Wie stellt sich Gott Musik vor? Was ist wirklich „christliche“ Musik? Welche Musik sollte man im Gottesdienst spielen? Was ist mit nichtchristlichen Künstlern und Interpreten? Das sind nur einige Fragen, die sich im Zusammenhang mit Musik stellen.

Was die Bibel über Musik in der Gemeinde sehr klar macht, ist die zentrale Stellung des Textes. Gesang in der Gemeinde wird in der Schrift ganz klar mit „verkündigen“, „reden“, „lehren“, „ermahnen“ und „Wort des Christus“ in Zusammenhang gebracht (Hebr. 2,12; Eph. 5,19; Kol. 3,16).

Auch Mark Hall betont, dass die Gabe des Liederschreibens eng mit der Gabe des Lehrens verbunden ist. Außerdem, so Hall, müssen christliche Liedermacher „gemeindeorientiert“ und nicht „bühnenorientiert“ sein:

There is no next level to the church. We are to build disciples, we are to build people and we are to replace ourselves in the body of Christ […] and not just use it for a platform. And on top of that […] we wouldn’t have our songs if we weren’t in the church. I mean the songs that we sing are sermons and Bible studies that evolve into them […] It’s a call of God to be in the local body. […] I can’t imagine not being in the church and trying to sing about it.

Ich bin vor einiger Zeit auf Alistair Begg gestoßen, der es auch unmissverständlich klar und amüsant zum Ausdruck bringt, dass christliche Lieder unbedingt textorientiert sein müssen. Es muss die Wahrheit des Evangeliums drin sein! Wenn das nicht der Fall ist, helfen sie niemandem:

Ein Gedanke zu „Anbetung – Gefühl oder Wissen?“

  1. Ein in unserer Zeit sehr wichtiges Thema kurz und verständlich auf den Punkt gebracht.
    Liebe Grüße
    Dieter Scharp

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