Es gibt mittlerweile zahlreiche Ressourcen im Internet, die direkt zur Predigtvorbereitung genutzt werden können oder hilfreiche Hinweise auf empfehlenswerte Kommentare geben. Es kann nichts das persönliche Ringen mit dem Text ersetzen, dennoch habe ich über die folgende Linkliste schon manchmal einen guten Hinweis oder eine gute Auslegung gefunden. Es gilt dabei selbstverständlich:

„Prüfet alles, das Gute behaltet.“

Bibeln:

  • Bibleserver.com (um verschiedene Übersetzungen zu lesen oder die Bedeutung der griechischen Begriffe herauszufinden. Das zweite ist jedoch nur mit der King James Version möglich.)
  • ESV Study Bible (englisch) – M.E. die beste Studienbibel auf dem Markt.

Kommentare:

Predigten:

5 Gedanken zu “Auslegungshilfen”

  1. Bücher von Herbert Jantzen:
    Der Christ und die Welt.
    Die Lehre vom Göttlichen Geist
    Die Lehre von Gott
    Einführung in die Glaubenslehre.

    Als ich zutiefst in Zweifeln vertrickt war und mich der Calvinismus ( der mir wirklich Herzschmerzen macht ) nach unten gezogen hat, habe ich die Brüder Herbert J Jantzen und Th. Jettel entdeckt .. und angefangen mit der Auslegung der Petrusbriefe von Br. Jantzen.
    Wie wohltuend, sachlich, nüchtern, präzise … und aufbauend, ermahnend, hoffnungsfrohmachend !

    Frohe Weihnachten !

    1. Ich habe vor einigen Jahren ebenfalls sehr von den Predigten Herbert Jantzens profitiert und bin bis heute dankbar dafür. Den Lehren der Gnade stand ich lange Zeit sehr skeptisch gegenüber, jetzt aber bereiten Sie mir Herzensfreude!
      LG, Waldemar

      1. Kann ich eine vielleicht blöde Frage stellen ?
        Wieso den Lehren der Gnade, Mehrzahl ?

        Ist es denn nicht Gnade wenn GOTT auch heute in ein Leben hineinspricht und der Mensch zum Glauben kommt ?
        Ist es soooo wichtig, zu „behaupten“, ER hätte diesen vorerwählt ?
        Ich bin nach wie vor – der Ansicht – dass ER uns „zu“ etwas erwählt hat … nämlich Seinem Sohn ähnlich zu werden … und damit sind wir Licht und Salz .. oder sollten es sein …

        ..oh, ich hoffe, ich drücke mich nicht „angriffslustig“ aus oder zu plump-direkt.
        Angreifen möchte ich ganz sicher niemanden …

        1. Vielen Dank für deinen Kommentar. Ich werte ihn als „Ringen um die Wahrheit“ und nicht als Kampfschrift. 😉
          Hier meine kurzen Bemerkungen (formuliert in dem Bewusstsein, dass dieses Thema deutlich größer und komplexer ist und meine kurzen Sätze die Sache nur streifen und andeuten können).

          Man kann von Lehren der Gnade sprechen, weil man die eine Gnade ja von verschiedenen Seiten beschreiben kann. Ein wertvoller Diamant hat zahlreiche Seiten, eine schöner als die andere.
          Wenn ein Mensch heute zum Glauben kommt, dann ist das Gnade, klar: sola gratia
          Wenn man nicht mehr behaupten würde, dass Gott den Menschen erwählt, ist der Umkehrschluss die Selbsterwählung des Menschen – dann aber ist es ja nicht mehr sola gratia. Die bedingungslose Erwählung Gottes ist auch kein Widerspruch dazu, dass Gott uns zu etwas erwählt hat. Sie ist jedoch die Grundlage, auf der dies geschieht.
          Zuletzt: Ich bin kürzlich wieder auf ein schönes Zeugnis gestoßen, wie Calvinisten und Non-Calvinisten miteinander umgehen können und sollten. Hier (leider nur auf englisch): http://www.bpnews.net/23457/patterson-mohler-calvinism-shouldnt-divide-sbc

          LG, Waldemar

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