Christus allein

Da kann ich nur staunen!

Ich lese zurzeit die Autobiografie von Pastor Heinrich Kemner und muss dieses Buch an dieser Stelle dringend empfehlen! Es handelt sich bei dieser Lektüre in keinster Weise um einen langweiligen, stumpf erzählten Lebensbericht. Heinrich Kemner schreibt in einem sehr schönen Sprachstil und auch theologisch hat das Buch durchaus Niveau! (Heinrich Kemner war als Vikar übrigens bei Johannes Busch.) Das Buch ist hier zum unglaublichen Preis erhältlich. Wer da nicht zuschlägt ist selber schuld 😉 Hier

Von wegen toter Buchstabe!

Dr. Theo Lehmann über die Schrift, den Buchstaben. Ich kann nicht widersprechen. Toter Buchstabe? Von wegen! Das hört man ja immer wieder: Man dürfe nicht am bloßen, totem Buchstaben kleben, das sei toter Buchstabenglaube usw. Aber nirgends in der Bibel ist von „toten Buchstaben“ die Rede – im Gegenteil heißt es dort: „Der Buchstabe tötet.“ Wer tötet, ist selbst nicht tot – das Töten ist ja gerade der Beweis seiner Lebendigkeit. Was ist hier also

Friedrich Hänssler, 85!

Gestern ist der langjährige, ehemalige Leiter des Hänssler-Verlags 85 Jahre alt geworden. Friedrich Hänssler ist (laut meinem Empfinden) ein Gottesmann und Glaubensheld von dem man lernen sollte. Das Medienmagazin pro berichtet: Angetrieben hat ihn immer der Wunsch, „dass das Evangelium von Jesus Christus gelesen, gesehen, gehört, gesungen, gemailt und gechattet wird“. Dies blieb in der Öffentlichkeit nicht unbemerkt: Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, wie das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse, … und weiter: Im Gespräch mit Hänssler wird deutlich,

Das Geschenk der Freundschaft

Das sind goldene Zeiten: … wenn wir, Pantoffeln an den Füßen, das Glas in Reichweite, die Beine dem Kaminfeuer entgegenstrecken, wenn sich uns Welten öffnen im Gespräch – und keiner erhebt Ansprüche, keiner ist für die anderen verantwortlich, alle sind wir frei und gleichgestellt, als seien wir uns vor einer Stunde zum ersten Mal begegnet, während uns gleichzeitig eine Zuneigung umfängt, die in Jahren gereift ist. Das Leben – das natürliche Leben – hält keine

Gottes herrliches Wort

In der Biografie von Manfred Hellmann „Es geht kein Mensch über die Erde, den Gott nicht liebt – Das Leben Friedrich von Bodelschwinghs d. Ä.“ kommt die Liebe Bodelschwinghs zum Wort Gottes wie folgt zum Ausdruck (Bodelschwingh ist mit einem ungläubigen Freund unterwegs): Die erste Wegstrecke wanderten sie zusammen mit Professor Auberlen und einigen Studenten bis zum Weißenstein, dann war er mit seinem Freund und dem gemeinsamen Schweigen allein. „Je schwerer mir selbst aber das

Der Mann, der die Bedeutung des Endes missverstand

Ich lese zurzeit eine Biografie von C. S. Lewis (hier zu kaufen, das Buch ist schon aufgrund der wunderbaren Beschreibungen von Oxford und den damaligen Verhältnissen lesenswert) und muss sagen, dass mich Lewis beeindruckt. Folgender Ausschnitt aus seinem Werk „Die große Scheidung“ zeigt – wie viele andere Schriften auch – sein Talent. Ich möchte insbesondere auf den letzten Satz aufmerksam machen: Der Lehrer erzählt eine Geschichte „Vor kurzer kam eine Kreatur her und kehrte wieder

Große Schweine der Sünde

Kürzlich genoss ich wieder einmal die „Plaudereien in meinem Studierzimmer“. Wilhelm Busch beschreibt unter anderem den „Fürsten der Prediger“ – C. H. Spurgeon. W. Busch erzählt wie er während einer Veranstaltung in Berlin einen Spurgeon-Predigt-Band in die Hände bekam und erkannte wunderbar man das alte Testament auslegen kann. Doch lest selbst, Spurgeon schreibt über die Geschichte der Arche Noah: „Die Arche erhielt sie alle, und so wird Jesus Chrsistus alle erhalten, die in ihm sind.