Christus allein

Ruhe für lärmende Seelen

In seinem Buch „Gott ist mehr als genug“ behandelt Jim Berg das Problem unruhiger Seelen. In dem einleitenden Kapitel macht er deutlich, dass die Unruhe der Seele aus den Gedanken entspringt, die man als Individuum hat. Berg stellt fest, dass unsere Gedanken dafür verantwortlich sind, ob unsere Seele ruhig, oder von Unruhe geplagt ist: Wenn wir den Lärm in unserer Seele zur Ruhe bringen wollen, müssen wir nicht unsere Gefühle, sondern unsere Gedanken wahrnehmen und

Wie finde ich eine theologische Position?

Die theologische Diskussion ist sinnvoll und notwendig Wer schon einmal an einem Gespräch zu christlichen Lehrfragen teilgenommen hat, findet häufig ein breites Spektrum an Meinungen. Das bringt manchmal Verwirrung, was dann oft dazu führt, Gespräche dieser Art grundsätzlich zu meiden. Dennoch bleibt es uns nicht erspart, gelegentlich auch Diskussionen zu führen und (eigene) Standpunkte zu hinterfragen. Vor einigen Wochen wurde an dieser Stelle schon ein Grund genannt, worin der Nutzen fundamentaltheologischer Debatten besteht. Ein weiterer

Jesus ist die Erfüllung jeder Sehnsucht (2)

Vor einiger Zeit habe ich mehrere Zitate aus „Jesus – Seine Geschichte, unsere Geschichte“ von Tim Keller gepostet, die sich mit der letztendlichen Erfüllung jeder Sehnsucht in Christus befassen. Ein Zitat von C. S. Lewis aus dem gleichen Buch stützt diesen Gedanken: Gib dich selbst auf, und du wirst dein wahres Selbst finden. Verlier dein Leben, und du wirst es retten. Unterwirf dich dem Tod deiner Ambitionen und Lieblingswünsche an jedem einzelnen Tag und dem

Jesus ist die Erfüllung jeder Sehnsucht

Die vergangenen Tage habe ich dazu nutzen dürfen, immer mal wieder eine längere Zeit mit dem Lesen des „Jesus-Buches“ von Tim Keller zu verbringen (Eine Besprechung des Buches findet sich hier). Auch wenn ich nicht mit jeder Schlussfolgerung Kellers einverstanden bin (stellenweise liest er mir zu viel in den biblischen Text hinein, anstatt ihn auszulegen), kann ich seine Gesamtaussage nur unterstreichen. Besonders beeindruckt hat mich dabei das Kapitel, das sich mit der Heilung eines Gelähmten

Das Wunder der Auferstehung

On the third day the friends of Christ coming at daybreak to the place found the grave empty and the stone rolled away. In varying ways they realized the new wonder; but even they hardly realized that the world had died in the night. What they were looking at was the first day of a new creation, with a new heaven and a new earth; and in a semblance of the gardener God walked again

A. W. Tozer: Sehnsucht nach Gott

Vater, ich möchte Dich erken­nen, aber ich habe Angst, die Dinge auf­zu­ge­ben, die mir wich­tig sind. Ich kann mich nicht von ihnen tren­nen, ohne inne­ren Schmerz zu emp­fin­den, und ich möchte auch diese Tren­nungs­angst vor Dir nicht ver­ber­gen. Ich komme zu Dir mit Zit­tern, aber ich komme. Bitte reiße Du all die Dinge aus mei­nem Her­zen, die ich schon so lange mit mir trage und die wesent­li­cher Bestand­teil mei­nes Ichs gewor­den sind, damit Du allein

Drei Personen, die jeder Christ braucht

Als Nachfolger Jesu Christi brauchst du … … einen „Paulus“ – einen älteren und weiseren Gläubigen, der in dein geistliches Wachstum investiert. … einen „Barnabas“ – einen Freund, der dich ermutigt, dich lehrt und dem du Rechenschaft ablegst. … einen „Timotheus“ – einen jüngeren Gläubigen, in dessen Leben du investieren kannst. zitiert nach Hendricks, Howard (Dallas Theological Seminary)

Gott lieben mit seinem Verstand

Hanniel hat das Buch von John Piper „Think. The Life of the Mind and the Love of God“ rezensiert. Es geht in diesem Buch, wie der Titel verrät, ums Denken. Hanniel schreibt über den Inhalt des Buches: Piper geht ausführlich auf das denkende Erkennen des Evangeliums ein. Das ist angesichts der dominanten Idee unter Evangelikalen, die Präsentation der guten Botschaft vor allem mit Gefühlen zu verbinden, unabdingbar. Die Bibel äußert sich klar zum Denken, das

Drei Hinweise zur Vorbereitung einer Andacht

Der frühere Bundeswart des Westdeutschen Jungmännerbundes, Johannes Busch, gab in einem 1947 erschienenen Buch drei Hinweise an Mitarbeiter in der Jugendarbeit, die man bei der Vorbereitung einer Bibelarbeit (Andacht, Predigt, etc.) beachten sollte. Sie haben nichts von ihrer Aktualität verloren: Jede Vorbereitung beginnt mit der Arbeit am Text: Was steht eigentlich da? Ich muss es lernen, solange vor jedem Satz, vor jedem Wort meines Textes stillzustehen, bis es mir deutlich wird, was mir da gesagt