Christus allein

Worum betest du?

Worum betest du in Not, in Betrübnis? Was kommt über meine Lippen, wenn ich enttäuscht, traurig, frustriert bin? Als Jesus erschüttert ist wegen des Martyriums, das in wenigen Tagen auf ihn einbricht, sagt er: „Jetzt ist meine Seele erschüttert, und was soll ich sagen? (Soll ich bitten:) >Vater errette mich aus dieser Stunde!<? Nein, gerade deshalb bin ich ja in diese Stunde gekommen: Vater, verherrliche deinen Namen!“  (Joh 12,27f)

Tun oder Sein

Gott geht es in unserem Leben nicht so sehr um unser Tun als vielmehr um unser Sein. Wir alle tendieren dazu, die Sünde in unserem Herzen zu unterschätzen. Wir sehen nicht das Ausmaß von Stolz, Hochmut, Egoismus, Sturheit, Selbstgerechtigkeit, fehlender Liebe und Misstrauen gegen Gott. Doch das sind Dinge, die Gott sehr wohl sieht. Schwierigkeiten bringen diese sündigen Haltungen an die Oberfläche, so wie das Feuer des Schmelztiegels Unreinheiten an die Oberfläche des geschmolzenen Goldes

Jesu radikaler Umgang mit Frauen

Ich weiß nicht mehr genau, wann ich Kevin DeYoung zum ersten Mal „kennengelernt“ habe. Mit „kennenlernen“ meine ich natürlich keine persönliche Begegnung, sondern soviel wie „im Internet auf ihn gestoßen“. War es vielleicht dieses Panel? Wie dem auch sei, Kevin DeYoung ist Blogger, Redner und Paster der University Reformed Church in Michigan, USA. Kürzlich hat auf seinem Blog über den Umgang Jesu mit Frauen geschrieben. Seine Gedanken können in einer Zeit des Feminismus und Gender-Mainstreamings

Das Predigeramt aus Sicht eines Puritaners (6): Beweggründe, die antreiben sollen, auf die ganze Herde Acht zu haben

Schon eine lange Zeit (fast 9 Monate) habe ich nicht mehr über das Buch von Richard Baxter gebloggt; vor kurzem jedoch wurde ich ermutigt, trotz der langen Zeit weiter über den Inhalt des Buches zu berichten, was ich hiermit tun möchte. Damit ihr einen kleinen Überblick zum Wiedereinstieg habt ist hier ein ganz grober Überblick über das bereits Geschriebene: Nachdem Baxter erläutert, warum er dieses Buch verfasst hat – nämlich um den geistlichen Stand seiner

Ist geistige bzw. intellektuelle Arbeit wirklich Arbeit?

Man unterscheidet physische und geistige Arbeit – und das ist auch genau richtig so. Geistige Arbeit ist keine physische Arbeit und physische Arbeit ist nicht (zwangsläufig) geistige Arbeit. Vielfach wird aber auch gefragt, ob geistige Arbeit denn überhaupt Arbeit sei. Man schwitzt nicht und das Ergebnis geistiger Arbeit ist oftmals nicht greifbar. Das ist anders, wenn man z.B. einen Schrank baut. Doug Wilson erklärt hier sehr einfach, warum geistige Arbeit auch tatsächlich Arbeit ist:

Whose Image?

Ravi Zacharias stellt während eines Vortrags an der Yale-Universität folgendes sehr treffend fest: The first is a conversation of a man who came to Jesus and said to him: “Is it alright to pay taxes to Ceaser?” I so earnestly wish Jesus had answered that differently. Jesus looked at him and said: “Do you have a coin?” The man said: “Yes!” He said: “Give me that coin!” Jesus has looked at the coin and said:

Der Wert des Bloggens

I learned that I think best when I write. I don’t really know what I believe until I write it down and work it through in my word processor, and in that way writing has been a critical part of my spiritual development. For some reason it took me beginning a blog to figure this out. Diese Antwort, der ich vollständig zustimme, gab Tim Challies in einem kurzen Interview, dass hier nachgelesen werden kann.

Atheismus und das Gesetz der Widerspruchsfreiheit

Ravi Zacharias: Zum Gesetz der Widerspruchsfreiheit muss noch eine zweite wichtige Anmerkung gemacht werden. Sie ist letztlich kein Test für Wahrheit, sondern für Unwahrheit. Eine Äußerung mag widerspruchsfrei, kann aber trotzdem unwahr sein. Beispielsweise kann die Äußerung selber, dass auf der Straße ein rotes Auto fährt, in sich widerspruchsfrei sein, und dennoch kann das die Unwahrheit sein. Wenn eine Aussage jedoch uneingeschränkt widersprüchlich ist – wie etwa von einem quadratischen Kreis zu reden –, kann

50. Todestag von C.S. Lewis

Gestern, vor 50 Jahren, starb der irische Literaturwissenschaftler und Schriftsteller C.S. Lewis – von seinen Freunden einfach nur „Jack“ genannt. Heutzutage wird er von vielen geliebt und gelesen und ich bin froh auch zu seinen Lesern zu gehören. Lewis wurde mit ca. 14 Jahren Atheist. Während seiner Laufbahn in Oxford gewann er allerdings christliche (oder zumindest theistische) Freunde, von denen J.R.R. Tolkien, der Autor von Der Herr der Ringe, einer der wichtigsten war. Nachdem viele