Christus allein

Johannes Busch (13): Die Bibel im Grundtext lesen

Ich träume davon, eines Tages die Bibel im Grundtext lesen zu können. Einen Anstoß dazu gibt folgende Begebenheit aus der Studienzeit von Johannes Busch: „Neben den Vorlesungen ging das stille Studium weiter. Da bemühte er sich eifrig, in die hebräische und griechische Sprache tiefer einzudringen. Es war ihm aufgegangen, wie wichtig es ist, den Text in der Ursprache zu lesen.“ S. 80f. In einem Brief schreibt er: „Im Griechischen bin ich jetzt bei den Abschiedsreden

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Theologie vs. "Einheit" – Die Wichtigkeit von reiner Lehre

Erwin Lutzer schreibt in dem Buch „Einig in der Wahrheit? Grundlegende Kontroversen in der Geschichte des Christentums“ am Schluss über die Tendenz, die Einheit der Kirche mit allen Mitteln zu erreichen – während die Lehre darunter leidet, wie er meint (und ich übrigens auch denke): Heute gilt Toleranz vielmehr als lehrmäßige Genauigkeit. Wir haben uns an christliche Talkshows gewöhnt, in denen Erfahrungen groß und Lehre sehr klein geschrieben werden. Einige der Kardinalforderungen christlicher Publizistik ist

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Von wegen toter Buchstabe!

Dr. Theo Lehmann über die Schrift, den Buchstaben. Ich kann nicht widersprechen. Toter Buchstabe? Von wegen! Das hört man ja immer wieder: Man dürfe nicht am bloßen, totem Buchstaben kleben, das sei toter Buchstabenglaube usw. Aber nirgends in der Bibel ist von „toten Buchstaben“ die Rede – im Gegenteil heißt es dort: „Der Buchstabe tötet.“ Wer tötet, ist selbst nicht tot – das Töten ist ja gerade der Beweis seiner Lebendigkeit. Was ist hier also

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Biblische Ganzheitlichkeit – Von Paulus lernen

Ein sehr guter Vortrag von Prof. Thomas Schirrmacher, Rektor des Martin-Bucer-Seminars über den biblischen Ansatz einer ganzheitlichen theologischen Ausbildung: http://www.thomasschirrmacher.info/wp-content/uploads/2009/02/01.mp3 Meine Schlussfolgerung: Wir benötigen direkte Betreuung für Neubekehrte (wird bereits z.T. gemacht) und eine Gemeindebibelschule mit kleinen Klassen bzw. Gruppen (leider noch nicht vorhanden), damit dieser Ansatz verwirklicht werden kann.

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Gottes herrliches Wort

In der Biografie von Manfred Hellmann „Es geht kein Mensch über die Erde, den Gott nicht liebt – Das Leben Friedrich von Bodelschwinghs d. Ä.“ kommt die Liebe Bodelschwinghs zum Wort Gottes wie folgt zum Ausdruck (Bodelschwingh ist mit einem ungläubigen Freund unterwegs): Die erste Wegstrecke wanderten sie zusammen mit Professor Auberlen und einigen Studenten bis zum Weißenstein, dann war er mit seinem Freund und dem gemeinsamen Schweigen allein. „Je schwerer mir selbst aber das

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Der Gefühlschrist

In einem der letzten Beiträge ging es um den Stellenwert von persönlichen geistlichen Erfahrungen. Eine der potenziellen Gefahren bei zu starker Betonung von Erfahrungen benennt R. C. Sproul: Was ist ein Gefühlschrist? Er ist jemand, der sich von seinen Gefühlen leiten lässt, anstatt vom Verstehen des Wortes Gottes. Der Gefühlschrist ist nur dann zum Gottesdienst, Gebet oder Bibelstudium zu bewegen, wenn er sich danach fühlt. Sein geistliches Leben ist nie stärker, als seine momentanen Gefühle.

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Johannes Busch (6): Pietismus

Lothar Gassmann hat mit seinem Buch „Pietismus wohin?“ im Jahr 2004 zurecht das Augenmerk auf kritische Entwicklungen bei den „Stillen im Lande“ gerichtet (übrigens mit Vorwort von Wolfgang Nestvogel). Doch der heute vielfach vom Worte Gottes distanzierte Pietismus zeichnete sich einst durch das Gegenteil aus: Bibeltreue in Lehre und Leben. Von daher ist es auch zu verstehen, dass Wilhelm Busch die Kritik von Karl Barth, der Pietismus habe zu sehr den Menschen im Fokus und

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