Christus allein

Calvinistische Erweckung?

Letzten Sonntag entstammte einer der Predigttexte aus dem 5. Kapitel des 1. Briefes an die Thessalonicher:  19 Den Geist dämpft nicht! 20 Die Weissagung verachtet nicht! 21 Prüft alles, das Gute behaltet! 22 Haltet euch fern von dem Bösen in jeglicher Gestalt! Wir wurden u.a. dazu aufgefordert, gerade unsere „Lieblingsprediger“ kritisch prüfend zu hören und bei Predigern, denen gegenüber wir (subjektive) „Abneigungen“ haben, das Wort Gottes sprechen zu lassen. Die Gefahr, bei „Lieblingspredigern“ Fehler (absichtlich?)

Randy Alcorn über gottgefälliges Leben

Heute erhielt ich von einem Freund folgende SMS: Gottgefälliges Leben hat nicht die Dinge, die man meiden sollte als Mittelpunkt, sondern die Person, an der wir festhalten. Immer wenn wir mehr über das „du sollst“ bzw. „du sollst nicht…“ reden als über Christus, dann stimmt etwas nicht. Denn das Leben als Christ besteht aus weit mehr als nur aus Sündenmanagement. Vielen Dank, DB!

Der dorngekrönte König

Pastor Wilhelm Busch ist Christen in Deutschland ein Begriff. Neben vielen anderen Werken, entstammt auch das Andachtsbuch 365 x ER seiner Feder. Heute geht er auf den 29. Vers in Matthäus 27 ein: „Sie flochten eine Dornenkrone und setzten sie auf Jesu Haupt.“ Es gibt ein eindrucksvolles Bild von einem Maler aus dem 15. Jahrhundert, Hieronymus Bosch. Da steht Jesus inmitten von grauenvollen Fratzen. Ein Kerl mit gepanzerten Fäusten hält die Dornenkrone über den Scheitel

Der Götze Werksgerechtigkeit

Die folgenden Worte schrieb Martin Luther 1527. Luther stellt treffend fest, dass Werksgerechtigkeit nichts anders als Götzendienst und eine Degradierung Gottes ist: Außerdem ist auch das ein falscher Gottesdienst und die höchste Abgötterei, was wir bisher getrieben haben und was noch in der Welt regieret, darauf auch alle geistlichen Stände gegründet sind, welche allein das Gewissen betrifft, dass da Hilfe, Trost und Seligkeit in eigenen Werken suchet, sich vermisst, Gott den Himmel abzuzwingen, und rechnet,

Rechter Gottesdienst

In der kürzlich erschienenen Zeitschrift „Reformation Heute“  gibt Bernhard Kaiser im letzten Artikel Impulse für die Erneuerung der Kirche im 21. Jahrhundert weiter. Einer dieser Impulse bezieht sich auf den rechten Gottesdienst. Zu der Reformationszeit rückte die Verkündigung von Gottes Wort in den Mittelpunkt des Gottesdienstes. Er bestand nicht mehr größtenteils im Vollzug von Sakramenten, womit die religiösen Bedürfnisse der Leute befriedigt wurden, sie aber nicht zur Erkenntnis Christi kamen und zum Glauben geführt wurden.

Von welchem Kapital leben wir?

Seit längerem beschäftige ich mich mit der Frage, wie Rechtfertigung und Heiligung zusammenhängen. In seinem Buch „Christus allein“ geht Bernhard Kaiser sehr gut auf diese Frage ein. Folgende Aussage bringt sehr gut zum Ausdruck, dass ein Christ, der der Heiligung nachjagt, sich immer wieder mit der Rechtfertigung in Christus beschäftigt und aus diesem „Schon jetzt“ lebt: „Die Imperative [hier die Aufforderungen zur Heiligung] weisen nicht auf eine erst noch zu schaffende, sondern auf die in Christus

Meine Gerechtigkeit

Ich habe mit den Augen meiner Seele Jesus Christus zur Rechten Gottes gesehen; ich sah, dass dort meine Gerechtigkeit war; wo auch immer ich war oder was auch immer ich tat, Gott konnte über mich nicht sagen: er hat nicht meine Gerechtigkeit! Denn sie befand sich ja direkt vor ihm… Nun sind meine Ketten in der Tat von meinen Beinen abgefallen. Ich bin aus meinen Bedrängnissen und Umklammerungen gelöst worden. – John Bunyan [aus: John

Kinder die Bibel lehren

Auf theresurgence.com ist kürzlich ein wertvoller Artikel für Eltern und Kinderstundenlehrer von Sally Lloyd-Jones erschienen, der Autorin der „Die Gott hat dich lieb Bibel“. Diese Kinderbibel ist bei uns seit einem halben Jahr in Gebrauch. Mir gefällt darin (trotz einiger kritischer Aspekte) vor allem der theologische Ansatz, der sich wie ein roter Faden durch die Kinderbibel zieht und um den es auch in dem folgenden Artikel geht (recht freizügig aus dem englischen übertragen). Liest du