Christus allein

Donald Trump und „christliche“ Politik

Donald Trumps Entscheidung Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen, hat große Debatten ausgelöst. Ich möchte mich an dieser Stelle nicht zu Trumps Entscheidung positionieren (man kann politisch dafür oder auch dagegen argumentieren), sondern auf einen Artikel der FAZ aufmerksam machen, in dem Andreas Ross das Verhalten der amerikanischen Evangelikalen analysiert. Gerade die von dem Dispensationalismus geprägten amerikanischen Christen haben Trumps Entscheidung freudig begrüßt: Pastor John Hagee geizte nicht mit Lob, nachdem Donald Trump am Mittwoch mit

Bonhoeffers Auslegung von 2. Thessalonicher 2,6.7

Paulus schreibt: „6 Und ihr wißt ja, was jetzt noch zurückhält, damit er geoffenbart werde zu seiner Zeit. 7 Denn das Geheimnis der Gesetzlosigkeit ist schon am Wirken, nur muß der, welcher jetzt zurückhält, erst aus dem Weg sein“ (nach Schlachter) Werner de Boor erklärt in seinem Kommentar zum 2. Thessalonicherbrief, wie dieser Text klassischerweise in unseren (dispensationalistischen) Kreisen ausgelegt wird: „Die eine Deutung sieht in dem Aufhaltenden Christus und seine Gemeinde, bzw. die Gemeinde