Christus allein

1. Mose als polemisches Traktat

Ich habe gestern einer Vorlesung zu 1. Mose mit Kai Soltau beiwohnen dürfen. Er betonte, dass das Buch nicht als wissenschaftliches Werk, dass z.B. der Frage nach der Schöpfung nachgeht, zu verstehen sei. Vielmehr stellt es ein polemisches Traktat dar. Mose stellt den verschiedenen Weltanschauungen bzw. mythischen Vorstellungen des alten vorderen Orients (Zeitraum: ca. 3000-2000 v.C.) den Glauben an den lebendigen Gott gegenüber. Dabei zeigt er deutliche Unterschiede auf. In Anlehnung an D. A. Carsons „The

„Wie heißt du?“

Bibelleser kennen die Begebenheit aus Jakobs Leben, wo er mit Gott ringt und einen Segen verlangt (1. Mose 32). Ravi Zacharias weist auf eine interessante Lektion hin, die dieser Abschnitt enthält. So habe ich das noch nicht gesehen: Gottes Absicht mit dieser Fragestellung enthält eine Lektion für uns alle, die zu tiefgreifend ist, um sie zu ignorieren. […] Durch seine Bitte um Gottes Segen wird Jakob durch Gottes Frage gezwungen, erneut die Zeit zu durchleben,