Christus allein

Erquickung für Heilige

Als ich kürzlich im Zug den Brief des Apostels Paulus an Philemon las, musste ich (insbesondere) über den siebten Vers nachdenken. Paulus schreibt: 7. Denn wir haben viel Freude und Trost um deiner Liebe willen; denn die Herzen der Heiligen sind durch dich erquickt worden, lieber Bruder. Philemon erhält hier ein sehr gutes Zeugnis. Er gehörte zu den Menschen, die andere erquickt haben. Es gibt Menschen, deren Gegenwart einfach gut tut – Philemon gehörte zu

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Zum Advent: Erinnerung an Gottes Verheißungen

Ich habe festgestellt, dass wir uns fast täglich wieder neu an Gottes Verheißungen klammern müssen, weil wir so schnell nachlassen im Glauben. Viel zu schnell vergessen wir die Zusagen Gottes. Doch der Advent schreit uns doch förmlich zu: Gott ist treu, er hält sein Wort, keine seiner Zusagen bleibt unerfüllt, die Rettung naht bereits! Hier ist z.B. eine wunderbare Perle, die uns den immer wieder dringend benötigten Mut erfrischen will: Er wird sich wieder wenden,

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Ein überraschender Befehl

Vor einigen Wochen fand in der Arche in Hamburg die Eckstein-Konferenz unter dem Titel „Der Christ und sein Charakter. Die umwandelnde Kraft des Evangeliums“ statt. Mittlerweile sind die Vorträge online und ich konnte mir den ersten Vortrag von C. J. Mahaney anhören. Sein Thema: „Ein überraschender Befehl“. Als Grundlage hatte er den Text aus Jakobus 1, 1-4 ausgewählt: Jakobus, Knecht Gottes und des Herrn Jesus Christus, grüßt die zwölf Stämme, die in der Zerstreuung sind!

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Von Paulus lernen: Biblisches Gebet

Hat ein Mensch mit seiner Bekehrung sein endgültiges Ziel erreicht? Dieser Frage ging die heutige Predigt nach. Paulus schreibt im ersten Kapitel seines Kolosserbriefes: 9. Deshalb hören wir auch seit dem Tag, da wir es vernommen haben, nicht auf, für euch zu beten und zu bitten, dass ihr erfüllt werdet mit der Erkenntnis seines Willens in aller geistlicher Weisheit und Einsicht, 10. damit ihr des Herrn würdig wandelt […] Der Text wurde anhand von drei

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Geistliche Armut

Für viele Menschen ist die Bergpredigt richtungsweisend – und dass nicht zu unrecht. Jesus selber schließt seine Bergpredigt mit folgenden gewichtsschweren Worten ab: 24 Ein jeder nun, der diese meine Worte hört und sie tut, den will ich mit einem klugen Mann vergleichen, der sein Haus auf den Felsen baute. 25 Als nun der Platzregen fiel und die Wasserströme kamen und die Winde stürmten und an dieses Haus stießen, fiel es nicht; denn es war

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Hope for the Church

Ich habe am Mittwoch, auf dem Weg zur Arbeit, die Tim Keller-Predigt „Hope for the Church“ (hier zum Download verfügbar) gehört. Als ich auf dem Parkplatz ankam war ich beim Schlussgebet. Die Predigt hat mir so gut gefallen, dass ich sie auf dem Nachhauseweg noch einmal (fast) komplett durchgehört habe. Donnerstag habe ich die Predigt wieder auf dem Hin- und Rückweg zur und von der Arbeit gehört. Und Abends dann ein fünftes Mal, bei dem

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Deuteronomium: Ein Kommentar zu den Zehn Geboten

In der letzten Zeit habe ich mich mit 5. Mose beschäftigt. Ich kam auf dieses Buch, weil ich feststellte, dass Jesus häufig daraus zitierte (z.B. bei seiner Versuchung) und es wahrscheinlich auswendig kannte. Besonders beeindruckt hat mich in diesem Buch das väterliche Handeln Gottes, dass in der Geschichte (1,6-4,43) wundervoll zum Ausdruck kommt. Gott beschönigt nichts, doch macht er dem Volk durch den Hinweis auf seine Treue Mut zum Handeln: „Aber ihr wolltet nicht hinaufziehen

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Gott oder Mensch?

Wer ist bei der Bekehrung eines Menschen der Handelnde? Gott? Der Mensch? Oder vielleicht Beide? Heute, beim lesen des Galaterbriefes fiel mir auf, wie Paulus seine Bekehrung beschreibt: Galaterbrief, Kap. 1, Verse 15 und 16: „15 Als es aber Gott, der mich vom Mutterleib an ausgesondert und durch seine Gnade berufen hat, wohlgefiel, 16 seinen Sohn in mir zu offenbaren, damit ich ihn durch das Evangelium unter den Heiden verkündigte, ging ich sogleich nicht mit

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Römer 7: Gläubige oder Ungläubige?

Beschreibt Römer 7,13-26 einen Gläubigen oder einen Ungläubigen? Thomas R. Schreiner kommentiert in der ESV Study Bible (frei unter Zuhilfenahme von Google Übersetzer übertragen): Eine lang anhaltende Debatte dreht sich darum, ob Paulus Gläubige oder Ungläubige beschreibt. Obwohl von beiden Seiten gute Argumente gegeben werden, die am weitesten verbreitete Sicht – sie findet sich bereits bei Augustinus und ist in der Reformation bekräftigt worden – ist, dass Paulus primärer Fokus auf den Gläubigen liegt. Argumente

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