Christus allein

Befreit von der Macht der Sünde – Wilhelm Busch über Heiligung

Kürzlich bin ich auf eine ermutigende Predigt von Wilhelm Busch gestoßen, in der er anhand von Römer 6 das Thema Heiligung entfaltet. In dem Abschnitt macht Paulus klar, dass wir mit Christus der Sünde gestorben sind – und durch seine Auferstehung in einem neuen Leben wandeln. Der Karfreitag und die folgenden Ostertage sind ein guter Anlass, mit Busch ganz praktisch über die Auswirkungen des Todes und der Auferstehung Jesu in unserem persönlichen Leben nachzudenken:

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Vom Vater des Glaubens lernen

In den ersten drei Kapiteln vom Römerbrief legt Paulus die totale Verderbtheit eines jeden Menschen dar, der aufgrund seiner Sünde unfähig ist, sich selbst durch Werke vor Gott zu rechtfertigen. Diese Darlegung mündet darin dass Paulus schreibt, dass die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, nur durch den Glauben an Jesus Christus erlangt wird, der das Sühnopfer für unsere Sünden ist (Röm. 3,22-27). In Kapitel 4 führt Paulus dann Abraham als Vorbild für die Gerechtigkeit aus

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Allgemeine Offenbarung: Konsequenzen für das missionarische Gespräch

Kürzlich habe ich der großartigen Vorlesung „Allgemeine Offenbarung“ von Thomas K. Johnson am Martin-Bucer-Seminar beiwohnen dürfen. Johnson entwickelte auf Grundlage von Römer 1,16 – 2,5 die Erkenntnis, dass Gott sich einem jeden Menschen in einem gewissen Sinn bereits offenbart hat. Jeder Mensch weiß schöpfungsbedingt, obwohl er es unterdrückt, dass er in einem Konflikt mit Gott steht und dass Gott seinen Zorn bereits jetzt täglich über den Menschen ergehen lässt. Jeder Mensch weiß auch um Gottes

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Was wir von Francis Schaeffer lernen können (13): Gebrauche deine Vernunft zu Gottes Ehre

Für viele Gläubige klingt das Wort „Vernunft“ bzw. „Verstand“ nach Sünde. Schließlich macht doch Paulus auch im Römerbrief 1,20-23 klar, „dass der Abfall des Menschen von Gott in seinem Denken beginnt“. Ist die Vernunft also böse? Hierauf muss ein deutliches Nein gegeben werden, denn „die Boshaftigkeit bezieht sich nicht auf die Formen des Denkens (z.B. die Logik), sondern auf die Denkvoraussetzungen und Inhalte. […] Wir neigen dazu, den Bericht über den Sündenfall so zu deuten, als

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Robert Louis Stevenson: Der seltsame Fall des Dr. Jeckyll und Mr. Hyde

Letzte Woche las ich „Der seltsame Fall des Dr. Jeckyll und Mr. Hyde“ von Robert Louis Stevenson. Die meisten werden davon zumindest gehört haben; es lohnt sich aber auch, wie ich finde, die Novell einmal tatsächlich zu lesen. Dr. Jeckyll ist Arzt und muss feststellen, dass der Mensch eine an sich gespaltenen Persönlichkeit ist – es gibt eine „gute“ und eine „böse“ Seite. Es gelingt Dr. Jeckyll, mithilfe eines Tranks, diese beiden Naturen, die in

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Römer 7: Gläubige oder Ungläubige?

Beschreibt Römer 7,13-26 einen Gläubigen oder einen Ungläubigen? Thomas R. Schreiner kommentiert in der ESV Study Bible (frei unter Zuhilfenahme von Google Übersetzer übertragen): Eine lang anhaltende Debatte dreht sich darum, ob Paulus Gläubige oder Ungläubige beschreibt. Obwohl von beiden Seiten gute Argumente gegeben werden, die am weitesten verbreitete Sicht – sie findet sich bereits bei Augustinus und ist in der Reformation bekräftigt worden – ist, dass Paulus primärer Fokus auf den Gläubigen liegt. Argumente

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