Christus allein

Ratschläge an Alt und Jung

Johannes Calvin im 16. Jahrhundert: Ihr Alten, neidet den Jungen nicht die Gaben, die sie empfangen haben, sondern freut euch und lobt den Herrn, der sie erteilt hat. Ihr Jungen, seid bescheiden, und trachtet nicht, euch über Gebühr hervorzutun; denn die Jugend ist selten frei von Ruhmsucht und neigt zur Verachtung anderer Meinungen. Diese Aussage hat nichts von ihrer Aktualität eingebüßt!

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Was wir von Francis Schaeffer lernen können (8): Befürwortung der Gemeinde

Obwohl Francis Schaeffer sich in seiner Arbeit bemühte, den einzelnen Menschen anzunehmen war er doch „ein Befürworter der Gemeinde“ (S. 88) und drängte die Leute, nach Abschluss ihrer Studien in L’Abri, sich einer lebendigen Gemeinde anzuschließen. (S. 89). Wie stellte Schaeffer sich eine solche Gemeinde vor? „Die Gemeinde soll an einem Glaubensbekenntnis festhalten, dass aus der Bibel abgeleitet ist und das gesamte Leben umfasst. Kulturbedingte Einsichten sollten nicht als Absolut mit quasibiblischer Autorität hochgehalten werden.“

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…es ist für Sünder

Letzten Sonntag feierten wir mit unserer Gemeinde das Abendmahl. Wenn man die Ausführungen des Abendmahls von dem Apostel Paulus sorgfältig ließt, merkt man, dass das Abendmahl eine große Bedeutung. Zum Einen ist es natürlich wichtig, weil Christus selbst es als Gedächtnismahl angeordnet hat. Aber zum Anderen glaube ich, dass das Abendmahl mehr als ein ‚sich an Christi-Tod erinnern‘ ist. Paulus macht in dem Kapitel 10, des 1. Korintherbriefes deutlich, dass der Kelch des Segens, der

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Hope for the Church

Ich habe am Mittwoch, auf dem Weg zur Arbeit, die Tim Keller-Predigt „Hope for the Church“ (hier zum Download verfügbar) gehört. Als ich auf dem Parkplatz ankam war ich beim Schlussgebet. Die Predigt hat mir so gut gefallen, dass ich sie auf dem Nachhauseweg noch einmal (fast) komplett durchgehört habe. Donnerstag habe ich die Predigt wieder auf dem Hin- und Rückweg zur und von der Arbeit gehört. Und Abends dann ein fünftes Mal, bei dem

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Leadership Is Work!

John MacArthur macht in seinem Blog am Beispiel Nehemias deutlich, dass geistliche Führerschaft durchaus Arbeit bedeutet, anstrengend sein kein und nicht auf die leichte Schulter genommen werden sollte:  However, Nehemiah was no such leader. He was not passive, arrogant, or indecisive. Good leaders never are. They don’t ask others to do what they are unwilling to do themselves. Nehemiah rolled up his sleeves and worked as diligently as anyone else. “We labored in the work,”

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Portrait: Timothy Keller

Das Medienmagazin pro hat in seiner letzten, schriftlichen Ausgabe des Jahres 2011 ein interessantes Portrait von Pastor  Tim Keller veröffentlicht, welches ich hier widergeben möchte: Timothy Keller ist für viele Christen so etwas wie ein frommer Popstar. Sein Buch „Warum Gott?“ wurde zum Bestseller, die von ihm gegründete „Redeemer Presbyterian Church“ wuchs in 20 Jahren von einer Hand voll Gläubiger auf heute 6.000 Gottesdienstbesucher an. Die „Newsweek“ bezeichnete ihn einmal als den „C. S. Lewis

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Johannes Busch (15): Grundsätze der Jugendarbeit

Das Leben von Johannes Busch ist eng mit der Arbeit des Westdeutschen Jungmännerbundes verbunden gewesen, der unter seiner Leitung trotz den Schwierigkeiten des zweiten Weltkrieges richtig aufblühte. Busch nennt drei Dinge, die er schon in den Anfängen seiner Arbeit als Bundeswart für besonders wichtig für das Werk erachtete: Die klare Entscheidung jedes Einzelnen. Das Reich Gottes wird weder durch große Programme noch durch das Aufgebot der Massen gebaut. […] Die Entscheidung über Sein oder Nichtsein unseres

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Johannes Busch (12): Die Bedeutung der Gemeinde

Adolf Schlatter (1852-1938) Kleine Vorbereitung auf den heutigen Abend (wir werden uns mit Epheser 3,1-13 beschäftigen): Johannes Busch berichtet, wie ihm während seines Studiums in Basel durch Professor Adolf Schlatter die Bedeutung der Gemeinde aufging: „Jesus beruft uns wohl zum Glauben. Aber die Gegenwart Jesu, wo solches geschieht, ist in seiner Gemeinde.“ S. 78 Dann freu ich mich schon auf die Gemeinschaft der Gläubigen!

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Der Ehrgeiz ist noch nicht tot

Als ich heute in der Mittagspause im Buch „Stille Gespräche – Seelsorge für Mitarbeiter“ von Johannes Busch blätterte, fiel mein Blick auf eine Passage, in der der Autor genau die Sorge formuliert, die mich in den letzten Tagen beschäftigt. Busch beschreibt unter den „Gefahren für junge Mitarbeiter“ u. a. folgendes Problem: „Der Ehrgeiz ist auch noch nicht tot. Warum ist eigentlich so viel Streit zwischen Mitarbeitern? Der Grund ist in der Regel, dass unser trotziges

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Bonhoeffer: Sich selbst für den größten Sünder halten

Wieder einmal trifft Bonhoeffer den sprichwörtlichen Nagel auf dem Kopf: Schließlich muss noch ein Äußerstes gesagt werden. Sich nicht für klug halten, sich herunterhalten zu den Niedrigen, heißt ohne Phrase und in aller Nüchternheit: sich selbst für den größten Sünder halten. Das erregt den ganzen Widerspruch des natürlichen Menschen, aber auch den des selbstbewussten Christen. Es klingt wie eine Übertreibung, wie eine Unwahrhaftigkeit. Und doch hat Paulus selbst von sich gesagt, dass er der vornehmlichste,

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