Christus allein

Kritik am Bibelprojekt

Ich habe in der Vergangenheit hier und da auf das Bibelprojekt aufmerksam gemacht und bin bis heute begeistert von den Videos. Jetzt äußert Richard Sweatman in seinem Review: The Bible Project – Brilliant but Flawed Kritik am Inhalt. Er weist nach, dass die Macher der Videos einen sehr wichtigen Aspekt der Erlösung außen vor lassen: den Zorn Gottes bzw. die Notwendigkeit der Sühnung des Zornes Gottes. Es scheint, dass der Tod Jesu nach dem Verständnis des

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„Nicht durch Macht und nicht durch Kraft, sondern durch meinen Geist, spricht der HERR der Heerscharen“ – die Gemeinde im Propheten Sacharja

Es gibt alttestamentliche Verse, die viele Christen auswendig kennen, die man vielleicht als Ermutigung weitergibt, ohne sich genauer mit dem Kontext und dem alttestamentlichen Buch selbst auseinandergesetzt zu haben. Der zweite Teil von Sacharja 4,6 gehört, glaube ich, zu diesen Versen: „Nicht durch Macht und nicht durch Kraft, sondern durch meinen Geist, spricht der HERR der Heerscharen“. Diesen Ausspruch kann man anderen Christen, die in Schwierigkeiten stecken, schnell als Aufmunterung mit auf den Weg geben:

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Der Prophet Haggai (5): Gott wird triumphieren (Hag 2,20-23)

Hier geht es zu Teil 1, Teil 2, Teil 3 und Teil 4 der Beiträge zum Propheten Haggai. Nachdem das Volk im vorherigen Abschnitt ermahnt wird, dass nur ein hingegebener Dienst sein Wohlgefallen weckt, wendet sich Gott nun persönlich dem Projektleiter Serubbabel zu. Die Botschaft erreicht Serubbabel am selben Tag wie die vorherige und schließt das Buch Haggai ab. Der Grund dafür, dass diese Unterredung zwischen dem Propheten und dem Projektleiter unter vier Augen geführt wird,

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Musik als Gottesbeweis?

Welchen Nutzen hat (klassische) Musik? Auf diese Frage gibt es sicherlich viele gute Antworten. Ich kann mich daran erinnern, wie ich vor einiger Zeit auf meinem Fahrrad auf dem Weg zum Bahnhof Mozart gehört und mich gefragt habe, wie man diese Musik hören und nicht an Gott glauben kann? Es ging mir dabei nicht primär um Mozart (es könnte sich um dieses Stück aus der Hochzeit des Figaro gehandelt haben), sondern ganz allgemein um die

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Luther in seinen Tischreden über das Wort Gottes

Am Sonntag habe ich gemeinsam mit einigen Freunden Auszüge aus Luthers Tischreden gelesen. Hier ein paar Eindrücke, die unter der Kategorie „Gottes Wort oder die Heilige Schrift“ (das „oder“ ist nicht im Sinne einer Entscheidung zu verstehen, die Begriffe werden synonym verwendet) zu finden waren. Luther zeigt auf, dass man sich die Bibel vom Heiligen Geist erklären lassen muss: Man soll die Heilige Schrift nicht nach unserer Vernunft messen, richten, verstehen und deuten, sondern sie 

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Gott ist persönlich

In meiner beruflichen Tätigkeit ergibt es sich immer wieder, dass ich mit Jugendlichen ins Gespräch über Gott und die Welt komme. Kürzlich erst habe ich wieder feststellen können, dass es ihnen leichter fällt, an Außerirdische zu glauben als dass Gott eine Person ist, die die Welt geschaffen hat und mit der sie sprechen können. Am ehesten können sie sich Gott noch als irgendeine Energie vorstellen. Unabhängig davon, dass ihr Glaube dabei auf einer sehr wackeligen

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Die Langmut Gottes

Der langmütige Gott – früher Wenn man sich die Geschichte Israels in der Bibel ansieht, muss man auf der einen Seite fast ständig Ungehorsam der Israeliten und auf der anderen Seite immer wieder eine besondere Eigenschaft Gottes feststellen: seine Langmut. Zum Beispiel wird in Nehemia 9 rückblickend auf die Zeit des Auszugs aus Ägypten und die Zeit danach geschaut. Das Volk Israel, das gerade von Gott aus der Sklaverei befreit wurde, murrt und möchte wieder

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Jonathan Haidt and Tim Keller: The Closing of the Modern Mind

Vor einigen Tagen haben Tim Keller und Jonathan Haidt im Rahmen des Veritas Forums über Pluralismus, Glauben und moralische Meinungsverschiedenheiten gesprochen. Die Veranstalter schreiben dazu: „What should be our foundation for morality? How do we deal with the inevitable moral conflict in society? Is morality just a social construct? How do we deal with our biases?“ Tim Keller ist den meisten Christen ein Begriff. Jonathan Haidt ist Professor für Psychologie mit einem besonderen Fokus auf Moral. Haidt

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1. Mose als polemisches Traktat

Ich habe gestern einer Vorlesung zu 1. Mose mit Kai Soltau beiwohnen dürfen. Er betonte, dass das Buch nicht als wissenschaftliches Werk, dass z.B. der Frage nach der Schöpfung nachgeht, zu verstehen sei. Vielmehr stellt es ein polemisches Traktat dar. Mose stellt den verschiedenen Weltanschauungen bzw. mythischen Vorstellungen des alten vorderen Orients (Zeitraum: ca. 3000-2000 v.C.) den Glauben an den lebendigen Gott gegenüber. Dabei zeigt er deutliche Unterschiede auf. In Anlehnung an D. A. Carsons „The

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