Christus allein

Der Heilige Geist: Ein Scheinwerfer

Es kommt nicht darauf an, daß du seltsame Gedanken und schöne Aufklärung über das Wesen des Heiligen Geistes selbst bekommst, sondern er will dir nur Jesus wichtig machen. Er bleibt selbst gern im Dunkel, wenn Jesus nur hell beleuchtet wird. Darin ist er wie ein Scheinwerfer, der sein Licht auf einen bestimmten Punkt in der Ferne sammelt. Wo er hingerichtet ist, wird alles hell und deutlich – während das Schiff, von dem er ausgeht, selbst

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Gemeinsames Leben (4): Der Morgen

Nachdem Bonhoeffer im 1. Kapitel den Begriff der christlichen Gemeinschaft definiert hat, geht er im 2. Kapitel auf den gemeinsamen Tag ein. Zuerst erinnert er daran, dass der neutestamentliche Tag im Gegensatz zum alttestamentlichen Tag nicht am Abend, sondern am frühen Morgen beginnt. Während der Beginn des Tages im AT damit die „Zeit der Erwartung“ darstellt, deutet sie im NT die „Zeit der Erfüllung, der Auferstehung des Herrn“ an. Deshalb erklärt Bonhoeffer: Die Frühe des

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Das Gebot der Liebe

Wenn man in Gespräche oder in Diskussionen über komplexe Weltanschauungen und Lehren verwickelt ist und dabei sehr weit ins Detail geht, kann es sein, dass man irgendwann einhält und fragt: „Worum geht es hier eigentlich wirklich?“ Der christliche Glaube ist unendlich reich und vielseitig und man sollte sich immer wieder in seine Lehren versenken, sich hineinlesen und auch kleinste Details genau untersuchen. Ich möchte an dieser Stelle aber kurz der obigen Frage nachgehen: „Worum geht

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Gott kennt dich

Stell dir vor, jemand würde alles, wirklich alles von dir wissen! Ist das nicht ein wirklich unangenehmer Gedanke? Jeder Neid, jede Bitterkeit, jeder unreine Gedanke wäre dieser Person bekannt. Außerdem wüsste diese Person, wie wir bei bestimmten Situationen reagieren und empfinden. Ich kann nach außen ein ganz bestimmtes Bild von mir entstehen lassen, aber die besagte Person wüsste genau, wie es im Inneren wirklich aussieht. Gott ist so – er weiß wirklich alles von uns.

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Die Bedeutung der Gotteserkenntnis

In dem Buch „Gott erkennen“ beschreibt J. I. Packer den Stellenwert der Gotteserkenntnis im persönlichen Leben: Wofür sind wir geschaffen? – Um Gott zu erkennen. Welches Ziel sollen wir uns im Leben setzen? – Gott zu erkennen. Was ist das „ewige Leben“, dass Christus gibt? – Gotteserkenntnis. „Das ist aber das ewige Leben, dass sie Dich, der Du allein wahrer Gott bist, und den Du gesandt hast, Jesus Christus erkennen“ (Johannes 17, 3). Was ist

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Was wir in der Beschäftigung mit Gott finden

Charles Spurgeon im Alter von 20 Jahren: In der Betrachtung Christi liegt ein Balsam für jede Wunde, im Nachdenken über den Vater liegt Beruhigung für jedes Leid, und im Wirken des Heiligen Geistes liegt Trost für jeden Schmerz. Sollen deine Sorgen sich verlieren? Und deine Ängste versinken? Dann geh hin, wirf dich in den tiefsten Ozean Gottes; verliere dich in seiner Unermeßlichkeit; und du wirst dich wiederfinden, wie nach einer kurzen Ruhepause, erfrischt und gestärkt.

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Die Bitte um den Heiligen Geist

Lukas 11, ab Vers 9: „Und ich sage euch auch: Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan. Denn wer da bittet, der empfängt; und wer da sucht, der findet; und wer da anklopft, dem wird aufgetan. Wo ist unter euch ein Vater, der seinem Sohn, wenn der ihn um einen Fisch bittet, eine Schlange für den Fisch biete? Oder der ihm, wenn er um ein Ei

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Der Fels aus Norwegen (4): Der unverständliche Gott

In einer seiner letzten Predigten drückt Hallesby eine spät erkannte Wahrheit folgendermaßen aus: „Ich dachte lange, ich müsste Gott verstehen, und zerbrach mir darüber fast den Kopf. Aber nach und nach ist es mir aufgegangen, daß es zum Wesen Gottes auch gehört, unverständlich zu sein. Ja, in letzter Zeit habe ich sogar angefangen, ihm zu danken, weil er unverständlich ist. Ich erkenne nun, daß er so groß sein muß, wenn er in der Lage sein

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