Christus allein

Persönliche Reformation

In der letzten Woche haben mich sechs persönliche Berichte sehr gefreut, die ich auf dem Blog von Hanniel Strebel lesen konnte. Und zwar berichteten die Blogger von Flowing Waters, wie sie die „Lehren der Gnade“ schätzen und lieben lernten. Mich freuten die Beträge auch deshalb, weil sie ein Stück weit mein Leben widerspiegeln. So heißt es z. B.: Für mich schien es immer selbstverständlich, dass jeder Mensch in seinen Entscheidungen absolut frei ist und es

Wie Matthias Lohmann zum Glauben kam

Matthias Lohmann, Pastor der FEG München-Mitte und Vorsitzender des Netzwerkes Evangelium21 gibt Zeugnis davon, wie Gott ihn aus einem dem Namen nach geprägten Christentum zum lebendigen Glauben bekehrte. Für mich das entscheidende Faktum: Es gab Menschen, die 1. seine ehrlichen Fragen beantworteten und 2. ihm dabei nicht eine Religion mit Regeln und to-do’s vermittelten, sondern das Evangelium der freien Gnade. Der hörenswerte Bericht findet sich hier:

R. C. Sproul (1939-2017)

Am Donnerstag verstarb der Theologe R. C. Sproul. Die Trauerfeier wird am Mittwochabend um 20:00 Uhr auf rcsproul.com per Livestream übertragen. Ich habe in den letzten Tagen zahlreiche Nachrufe gelesen, die erahnen lassen, welche Bedeutung er als Theologe und Lehrer gehabt hat. Dabei verstand er es, komplexe Inhalte für jeden verständlich zu machen. Vor einiger Zeit haben wir z.B. sein Buch Bibelstudium für Einsteiger rezensiert. Hier eine Auswahl der Nachrufe: Steven Nichols: Das Vermächtnis von R. C.

Die Lehren der Gnade: Persönliche Berichte

Hanniel hat vor einigen Tagen in einem 8minütigen-Beitrag erzählt, wie er die Lehren der Gnade entdeckte und wie sie seinen gesamten Alltag verändern. Ich bin sehr dankbar für sein persönliches Zeugnis, weil er mir aus dem Herzen spricht. Manchmal, scheint mir, wird man als Anhänger der Lehren der Gnade als verkopfter Theologe, der unnötige Debatten führt, wahrgenommen. Man übersieht, dass diese Überzeugung nicht aus Liebe zu einem geschlossenen logischen System (das es auch gar nicht

Evangelicalism in One Lifetime: A Conversation with Os Guinness

Einer der brillantesten christlichen Denker der Gegenwart ist, meiner Meinung nach, Os Guinness. Seine Redegabe ist beeindruckend (er spricht ohne Skript druckreif), seine Analyse unserer Zeit ist scharfsinnig, treffend (z.B. hier ab Min 42) und vor allem ermutigend – er hat sich z.B. darüber gewundert, dass die Evangelikalen zum 500. Jubiläum der Reformation nur über die Benedict Option reden. Albert Mohler hat sich bei Thinking in Public (ein Podcast, den ich grundsätzlich nur empfehlen kann) mit

Ravi Zacharias: Walking from East to West: God in the Shadows

In den letzten Tagen habe ich die Lektüre des Buches Walking from East to West: God in the Shadows von Ravi Zacharias beendet. Es handelt sich bei diesem Buch (was vorangehende Beiträge gezeigt haben) nicht um ein apologetisches Werk, sondern vielmehr um eine Biografie bzw. Lebenserinnerungen. Das Buch ist in drei Teile gegliedert: im ersten Teil „East“ berichtet Zacharias von seinem Aufwachsen in Indien. Seine Kindheit war geprägt von seiner Liebe zum Sport (vor allem Cricket),

Steht´s geschrieben, glaub ich´s auch!

Heute besuchten wir mit ein paar Brüdern einen alten Bruder der Gemeinde, der aus Altersgründen nicht mehr zum Gottesdienst kommen kann. Ein Bruder las ein Trostwort aus einem Evangelium und fragte dann den alten Bruder, ob er das glaube, was das Wort Gottes hier verspräche. Seine Antwort war ausgezeichnet und nur richtig: „Steht´s geschrieben, glaub ich´s auch!“ Ich glaube jeder Christ sollte sich durch ein derartiges Vertrauen in das Wort Gottes auszeichnen. An dem Geschriebenen

No little People

Justin Taylor führt auf seinem Blog Tim Challies an. Da es sich um einen ausgezeichneten Beitrag und ein starkes Zeugnis handelt, habe ich mich entschlossen den Beitrag zu übersetzten: Es ist schon lange Zeit her, es war im Sommer 1966, dass Doug [Nichols] für „Operation Mobilization“ arbeitete und, während ihrer großen Jahreskonferenz, in London stationiert war. Er arbeitete im Reinigungsdienst mit. Eines nachts, ungefähr um 00:30 Uhr, kehrte er gerade die Stufen des Konferenzzentrums, als