Christus allein

Ist die Weltgeschichte böse?

Als Adolf Hitler im Zuge der Machtübernahme im Deutschen Reich auch die Kirche gleichzuschalten ersuchte, bildeten sich schnell zwei Lager: Die ideologisch nahen „Deutschen Christen“ und die (zumindest in Teilen) oppositionelle „Bekennende Kirche“. Ein führender Kopf der Bekenntnisbewegung war Karl Barth. Er lehnte das Erklärungsmodell der „Deutschen Christen“ ab, Gott würde sich durch die Geschichte offenbaren. Sein Credo lautete, dass Gott sich schon längst in Jesus offenbart habe. Verständlich daher, dass sein Fazit bezüglich Meta-

Theologie vs. "Einheit" – Die Wichtigkeit von reiner Lehre

Erwin Lutzer schreibt in dem Buch „Einig in der Wahrheit? Grundlegende Kontroversen in der Geschichte des Christentums“ am Schluss über die Tendenz, die Einheit der Kirche mit allen Mitteln zu erreichen – während die Lehre darunter leidet, wie er meint (und ich übrigens auch denke): Heute gilt Toleranz vielmehr als lehrmäßige Genauigkeit. Wir haben uns an christliche Talkshows gewöhnt, in denen Erfahrungen groß und Lehre sehr klein geschrieben werden. Einige der Kardinalforderungen christlicher Publizistik ist