Christus allein

Herzlichen Glückwunsch, Kris Kristofferson!

Kris Kristofferson ist heute 80 Jahre alt geworden. Kristofferson ist, wie ich finde, bereits jetzt eine Legende der Country-Musik – und für einige seiner Titel bin ich ihm wirklich dankbar. Ich denke da zum Beispiel an „Why Me, Lord“ (hier eine wunderbare Version, gesungen von Johnny Cash; hier von Kris Kristofferson), „Me and Bobby McGee“ und „Feeling Mortal“. Jan Wiele schreibt für die FAZ: Über die wichtigste Anekdote in der Karriere von Kris Kristofferson sind

Woher kommt der Friede?

Dominik Jäger schreibt Gedichte. Passend zur Weihnachtszeit hat er den Beitrag „Woher kommt der Friede?“ geschrieben. Auch einige Tage nach Weihnachten ist der Beitrag lesenswert. Er schließt mit folgenden Worten: Sprecher 3 Doch wo erlebt man diesen Frieden? Sprecher 2 Das sagt die Bibel ganz entschieden: Der Mensch, der diesem Jesus glaubt und diesem Fürsten es erlaubt, sein Leben völlig zu regieren, den wird er zu dem Frieden führen. Nur der Friedefürst allein kann uns von dem Hass

Francis Schaeffer: Wie können wir denn leben?

Es gibt eine gute Nachricht: der Betanien Verlag wird in nächster Zeit Francis Schaeffers Buch Wie können wir denn leben? neu auflegen. Der Verlag schreibt dazu: In Hesekiel 33,10 fragen die Israeliten angesichts ihrer sündigen Vergangenheit: Wie können wir denn leben? Um zu erkennen, wie wir heute leben können, müssen wir verstehen, welche kulturellen und intellektuellen Kräfte uns im Laufe der Geschichte dahin gebracht haben, wo wir heute sind. Schaeffers scharfsinnige Analyse spannt den Bogen

Christian Art = Evangelistic Art?!

Kultur, Christsein, Kunst, Kreativität und Schöpfung – ist die Liste widersprüchlich? Vielleicht umstritten, ja, und sicherlich „disskussionsbedüftig“, aber widersprüchlich und unbiblisch sicher nicht. Unter Freunden ist diese Thematik kürzlich hier und dort einmal angeklungen. Alex Medina hat bei The Gospel Coalition einen hilfreichen und interessanten Artikel veröffentlicht: God is a creator-God, so as image bearers of God, we create. From the beginning of time we see that not all of God’s creations were what we

Der dorngekrönte König

Pastor Wilhelm Busch ist Christen in Deutschland ein Begriff. Neben vielen anderen Werken, entstammt auch das Andachtsbuch 365 x ER seiner Feder. Heute geht er auf den 29. Vers in Matthäus 27 ein: „Sie flochten eine Dornenkrone und setzten sie auf Jesu Haupt.“ Es gibt ein eindrucksvolles Bild von einem Maler aus dem 15. Jahrhundert, Hieronymus Bosch. Da steht Jesus inmitten von grauenvollen Fratzen. Ein Kerl mit gepanzerten Fäusten hält die Dornenkrone über den Scheitel

Hans Christian Andersen: Der letzte Traum der alten Eiche

Hans Christian Andersen hat das wunderschöne Weihnachstmärchen „Der letzte Traum der alten Eiche“ geschrieben: Da stand im Wald, hoch auf dem Abhang an der Meeresküste so eine richtige alte Eiche, die genau dreihundertfünfundsechzig Jahre alt war, aber die lange Zeit war für den Baum nicht mehr als ebenso viele Tage für uns Menschen. Wir wachen am Tage… (weiterlesen) Besonders eindrucksvoll finde ich die Passage vom „Tod“ des Baumes: Und der Baum, der immerfort wuchs, fühlte,

John Piper: The Calvinist

Die Meisten kennen John Piper als (ehemaligen) Pastor, Buchautor und insbesondere als Wortverkündiger. John Piper hat kürzlich aber auch ein Gedicht geschrieben: „The Calvinist“. Das Gedicht kann auf Desiring God gelesen werden. Dort wird das Gedicht außerdem auch von John Piper selbst, Don Carson, Alistair Begg, Matt Chandler und anderen vorgetragen. Ohne Frage ist das alles ausgezeichnet gemacht worden und das Gedicht wird sehr eindrucksvoll vorgetragen. Ich frage mich persönlich nur, ob das Gedicht (oder zumindest der

Was wir von Francis Schaeffer lernen können (11): Warum manche den christlichen Glauben ablehnen

Schaeffer erkannte in seinen Gesprächen, dass viele Menschen den christlichen Glauben nicht so sehr aufgrund falscher Denkvoraussetzungen ablehnen, sondern vielmehr aufgrund von negativen Erfahrungen: Erfahrungen mit einem christlichen Glauben, der extrem eng, inhuman und lieblos war und ein negatives Gottesbild vermittelte. Ich vermute, dass dies auch heute noch ein Grund für viele Jugendliche ist, dem Glauben den Rücken zu kehren. Schaeffer legte deshalb in seiner apologetischen Arbeit Wert darauf, dass diese Menschen ein „angemessenes Bild vom christlichen

Johannes Busch (7): Welche Rolle spielt die Kunst?

Eine Seite in den Predigten von Wilhelm Busch, die mich schon immer faszinierte, ist seine Begeisterung für die großen Maler. Zuerst empfand ich es – und so wird es wahrscheinlich, von unserer Prägung her, fast allen gehen – als befremdend. Was haben Christen mit Kunst zu tun? Doch lest selbst, wie man auch oder gerade als Künstler seinen Glauben wunderbar bezeugen kann. Busch schreibt über seine Mutter, die in Zusammenarbeit mit einem Maler die Kirche