Christus allein

Herzlichen Glückwunsch, Kris Kristofferson!

Kris Kristofferson ist heute 80 Jahre alt geworden. Kristofferson ist, wie ich finde, bereits jetzt eine Legende der Country-Musik – und für einige seiner Titel bin ich ihm wirklich dankbar. Ich denke da zum Beispiel an „Why Me, Lord“ (hier eine wunderbare Version, gesungen von Johnny Cash; hier von Kris Kristofferson), „Me and Bobby McGee“ und „Feeling Mortal“. Jan Wiele schreibt für die FAZ: Über die wichtigste Anekdote in der Karriere von Kris Kristofferson sind

Anbetung – Gefühl oder Wissen?

Musik ist, auch (oder vielleicht: gerade) unter Christen, ein brisantes Thema. Wie stellt sich Gott Musik vor? Was ist wirklich „christliche“ Musik? Welche Musik sollte man im Gottesdienst spielen? Was ist mit nichtchristlichen Künstlern und Interpreten? Das sind nur einige Fragen, die sich im Zusammenhang mit Musik stellen. Was die Bibel über Musik in der Gemeinde sehr klar macht, ist die zentrale Stellung des Textes. Gesang in der Gemeinde wird in der Schrift ganz klar

Drei Fragen an Max Raabe

In der aktuellen pro-Ausgabe werden drei Fragen an den bekannten Sänger Max Raabe gerichtet: Mit Musik im Stil der 20er und 30er Jahre machte sich Max Raabe im In- und Ausland einen Namen. Der 51-jährige Bariton war Messdiener und im Kirchenchor, besuchte ein katholisches Internat und schätzt Gotteshäuser. Sind Sie ein gläubiger Mensch? Ich bin gläubiger Christ. Wobei ich sagen muss, dass sich der Gottesdienstbesuch auf ein sträfliches Maß reduziert hat. Ich schieb‘ das ein

Behold, the Lamb by Larry Nickel

Unter der Leitung von Tony Funk hat der West Coast Mennonite Chamber Choir in den letzten 20 Jahren eine Reihe von Aufnahmen, hauptsächlich mit Kompositionen und Arrangements von Larry Nickel, herausgegeben. Der Chor hat eine außerordentliche Qualität. Bei jedem Hören bin ich erneut beeindruckt und stelle fest, dass der chorische Gesang besondere, ihm eigene, Ausdrucksmöglichkeiten bietet. Auf der CD „When I was a Child“ finden sich eine Reihe von Liedern zur Passion. Ich habe diese

Johnny Cash: Out Among The Stars

Gestern wies mich ein Freund auf das Erscheinen des Johnny Cash-Albums Out Among The Stars hin (vielen Dank, TP). Rolling Stone schreibt dazu: „Out Among The Stars“ stammt aus Johnny Cashs Spätphase bei seiner damaligen Plattenfirma Columbia Records, die das Album – bestehend aus 12 Songs – nie veröffentlicht hat. Aufgenommen  in den Jahren 1981 und 1984, durchlebte Johnny Cash zu jener Zeit eine Popularitätsflaute. Als Produzent wurde Billy Sherill engagiert, dessen musikalischer Zugang, Country

Christian Art = Evangelistic Art?!

Kultur, Christsein, Kunst, Kreativität und Schöpfung – ist die Liste widersprüchlich? Vielleicht umstritten, ja, und sicherlich „disskussionsbedüftig“, aber widersprüchlich und unbiblisch sicher nicht. Unter Freunden ist diese Thematik kürzlich hier und dort einmal angeklungen. Alex Medina hat bei The Gospel Coalition einen hilfreichen und interessanten Artikel veröffentlicht: God is a creator-God, so as image bearers of God, we create. From the beginning of time we see that not all of God’s creations were what we

Alone Yet Not Alone

In der letzten Ausgabe des Mitternachtsruf bin ich auf folgenden Artikel gestoßen: Dieses Jahr erhielt wie aus heiterem Himmel das christliche Lied Alone Yet Not Alone („Allein, und doch nicht allein“) eine Oscar-Nominierung als bester Filmsong (Oscars sind die wohl berühmtesten Filmpreise). Hollywoods geschockte Elite witterte eine Verschwörung, weil der Komponist des Liedes, Bruce Broughton, einmal Vorsitzender der Musikbranche war, deren Mitglieder die besten Filmsongs des Jahres nominieren. Tatsächlich hat Broughton einigen Stimmberechtigten eine Lied-Aufnahme

Rechter Gottesdienst

In der kürzlich erschienenen Zeitschrift „Reformation Heute“  gibt Bernhard Kaiser im letzten Artikel Impulse für die Erneuerung der Kirche im 21. Jahrhundert weiter. Einer dieser Impulse bezieht sich auf den rechten Gottesdienst. Zu der Reformationszeit rückte die Verkündigung von Gottes Wort in den Mittelpunkt des Gottesdienstes. Er bestand nicht mehr größtenteils im Vollzug von Sakramenten, womit die religiösen Bedürfnisse der Leute befriedigt wurden, sie aber nicht zur Erkenntnis Christi kamen und zum Glauben geführt wurden.

Das höchste meines Lebens

Das Lied „Das höchste meines Lebens“ wird von vielen Christen gesungen und ist relativ bekannt: Das höchste meines Lebens ist dich kennen, Herr Das höchste meines Lebens ist dich kennen, Herr Dich kennen mehr und mehr, dich kennen mehr und mehr Das höchste meines Lebens ist dich kennen, Herr   Das höchste meines Lebens ist dich lieben, Herr Das höchste meines Lebens ist dich lieben, Herr Dich lieben mehr und mehr, dich lieben mehr und

Überall hat Gott seine Leute

Manchmal erschlägt mich die Vielfalt der christlichen Meinungen. Besonders nach irgendwelchen Tagungen, wo man viele verschiedene Menschen und Ansichten kennenlernt. In den letzten Tagen bewegt mich folgende Passage aus einem Lied von Manfred Siebald: Mancher findet Gottes Leute nicht wo er sich auf sie freute – doch sie sind ihm sicher gar nicht fern. Manchmal nicht in großen Zahlen, manchmal nicht in Kathedralen – aber immer in der Nähe ihres Herrn. Gott und sein Reich