Christus allein

Kevin DeYoung: „Die Klarheit des Wortes“

Christen werden oft angegriffen, weil sie sich scheinbar auf nichts einigen können. Wenn die Bibel klar und verständlich ist, heißt es oft, warum gibt es dann so viele verschiedene christliche Gruppierungen? Außerdem – wurde mit der Bibel nicht auch Sklaverei gerechtfertigt? Und was ist eigentlich mit den „christlichen“ Kreuzzügen? Ach ja, und bestimmt nicht eigentlich auch die Kirche was (und was nicht) geglaubt wird? Kevin DeYoung hat während der letzten Evangelium21-Konferenz den Workshop „Die Klarheit

Egoist? Liberal!

Das Westfalen-Kolleg in Bielefeld veranstaltet jedes Jahr die sogenannte „Projektwoche“. Gestern wurden die Ergebnisse der vergangenen Projektwoche vorgestellt. Unter anderem kam in der vergangen Woche folgender – wie ich finde treffender – Beitrag zustande (nicht ganz wortwörtlich wiedergegeben): Ich find´s OK, dass meine Welt sich um mich dreht Ich find´s OK, wichtig zu sein Ich find´s OK, meinen Traum zu leben – das ist ja mein Recht Ich liebe mein Leben Ich find´s OK, meine

Wenn ihr urteilt…

Heute, beim Durchblättern der Zeitschrift „forum für Braker Ehemalige“, (wir bekommen die Zeitschrift regelmäßig, weil mein Vater vor Jahren die Bibelschule Brake absolviert hat) entdeckte ich eine interessante Rezension des Buches „Wer bist du, dass du andere richtest? Lernen zwischen Wahrheit, Halbwahrheit und Lüge zu unterscheiden“, heute unter dem Titel “ ‚Wenn ihr urteilt…‘ Leben zwischen Richtgeist und Toleranz“ erhältlich (z. B. hier), von Erwin Lutzer. Anke Hillebrenner schreibt: Leben und leben lassen. Die Postmoderne

Was wir von Francis Schaeffer lernen können (5): Die Wichtigkeit des Denkens in Weltbildern

Schaeffer erinnert uns: „Ausgehend von den ungeheuren Verschiebungen, die in der Gesellschaft stattgefunden haben, ist es wichtig zu erkennen, dass wir in einem Kampf stehen, bei dem es nicht nur um diesen oder jenen Punkt der christlichen Wahrheit geht. Es geht um ganze Systeme von Weltbildern“ S. 37 Was bedeutet das für die Evangelisation? „Wie Paulus in Athen wusste er [d.h. Schaeffer]: Wenn er nicht zuerst einen biblischen Bezugsrahmen, d.h. ein Weltbild, entwickelte, würde die

Was wir von Francis Schaeffer lernen können (4): Die Gefahr der Verschiebung zur Erfahrung

Wer den Fluss der Geistesgeschichte analysiert, wird feststellen, dass es in der westlichen Welt „einen wachsenden aufklärerischen Impuls hin zum Rationalismus“ gegeben hat: Der Mensch versucht Welt und Leben unabhängig von göttlicher Offenbarung allein durch die menschliche Vernunft zu verstehen. ‚Vernunft‘ bedeutet demnach, in einem geschlossenen System, das auf Ursache und Wirkung aufbaut und Gott ausschließt, zu denken. Es bedeutet, die Welt auf eine naturalistische Art zu betrachten und alles Übernatürliche als unvernünftig auszuschließen. „Diese

Was wir von Francis Schaeffer lernen können (3): Der Kampf um die Wahrheit ist entscheidend

Durch die Analyse der geistesgeschichtlichen Entwicklung (vgl. den letzten Beitrag) kam Schaeffer zu folgendem Ergebnis: „So ist, wie ich meine, die veränderte Auffassung über den Weg, der zu Erkenntnis und Wahrheit führt, das entscheidende Problem, das sich der Christenheit heute stellt.“ S. 31 Was Schaeffer damals beobachtete, wird heute oft mit dem Begriff „Postmoderne“ verbunden. Es ist „eine Denkweise, die fest verknüpft ist mit der Verleugnung von Wahrheit in jedem objektiven universalen Sinn.“ S. 31