Christus allein

Gott oder Mensch?

Wer ist bei der Bekehrung eines Menschen der Handelnde? Gott? Der Mensch? Oder vielleicht Beide? Heute, beim lesen des Galaterbriefes fiel mir auf, wie Paulus seine Bekehrung beschreibt: Galaterbrief, Kap. 1, Verse 15 und 16: „15 Als es aber Gott, der mich vom Mutterleib an ausgesondert und durch seine Gnade berufen hat, wohlgefiel, 16 seinen Sohn in mir zu offenbaren, damit ich ihn durch das Evangelium unter den Heiden verkündigte, ging ich sogleich nicht mit

Gedanken zu Psalm 130

Ein Wallfahrtslied. Aus der Tiefe rufe ich, HERR, zu dir: Herr, höre meine Stimme! Lass deine Ohren aufmerksam sein auf die Stimme meines Flehens! Wenn du, o HERR, Sünden anrechnest, Herr, wer kann bestehen? Aber bei dir ist die Vergebung, damit man dich fürchte. Ich harre auf den HERRN, meine Seele harrt, und ich hoffe auf sein Wort. Meine Seele harrt auf den Herrn mehr als die Wächter auf den Morgen, mehr als die Wächter

Johannes Busch (15): Grundsätze der Jugendarbeit

Das Leben von Johannes Busch ist eng mit der Arbeit des Westdeutschen Jungmännerbundes verbunden gewesen, der unter seiner Leitung trotz den Schwierigkeiten des zweiten Weltkrieges richtig aufblühte. Busch nennt drei Dinge, die er schon in den Anfängen seiner Arbeit als Bundeswart für besonders wichtig für das Werk erachtete: Die klare Entscheidung jedes Einzelnen. Das Reich Gottes wird weder durch große Programme noch durch das Aufgebot der Massen gebaut. […] Die Entscheidung über Sein oder Nichtsein unseres

Da kann ich nur staunen!

Ich lese zurzeit die Autobiografie von Pastor Heinrich Kemner und muss dieses Buch an dieser Stelle dringend empfehlen! Es handelt sich bei dieser Lektüre in keinster Weise um einen langweiligen, stumpf erzählten Lebensbericht. Heinrich Kemner schreibt in einem sehr schönen Sprachstil und auch theologisch hat das Buch durchaus Niveau! (Heinrich Kemner war als Vikar übrigens bei Johannes Busch.) Das Buch ist hier zum unglaublichen Preis erhältlich. Wer da nicht zuschlägt ist selber schuld 😉 Hier

Johannes Busch (4): Ein kleiner Schritt

Mir ist im Nachdenken über die Sendschreiben wieder aufgegangen, wie wichtig Buße im Leben eines Gläubigen ist. Ohne Buße wird kaum eine Gemeinde ans Ziel gelangen, da fast alle einen Tadel bekommen. Ein praktisches Beispiel erzählt Wilhelm Busch von seinem Vorfahren Jakob-Frieder Kullen: „Einst hatte er mit seiner Frau einen kleinen Zank. Mit bösen Worten waren die beiden auseinander gegangen. Jetzt saß er in der Schulstube und „trutzte“. Die Mutter hatte sich in die Schlafkammer

Die Selbsterkenntnis des Sünders

Warum fehlt heute bei so vielen Christen der innere Antrieb? Warum ist es so schwer, sich von alten Lebensweisen zu verabschieden? Und warum gibt es so wenig echte Bekehrungen? Eine Antwort könnte sein, dass die einzelnen Individuen keine wirkliche Erkenntnis ihrer Schuld vor dem heiligen Gott haben (siehe auch das Zitat von Calvin rechts). Während meiner Zeit im Bellevue in der Schweiz habe ich ein interessantes Zitat aus dem 16./17. Jahrhundert gehört. Ein gewisser Thomas