Christus allein

Zwei – Gott und ich

Ich erhielt heute diese wunderbare SMS: Ein Schotte wurde einst gefragt, wer in besonderer Weise bei seiner Bekehrung mitgewirkt habe. Er antwortete: „Zwei – Gott und ich.“ Hat Gott nicht das Werk allein getan? Der Schotte sagte: „Ja, Gott suchte um jeden Preis meine Bekehrung zu erwirken. Aber ich tat alles, um ihr aus dem Wege zu gehen.“  Vielen Dank, TP!

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Luther über den unfreien Willen

Luther in „De servo arbitrio“ von 1525 (Die Schrift ist als Antwort auf die von Erasmus von Rotterdam verfasste Schrift „Vom freien Willen De libero arbitrio“ zu verstehen; deswegen die persönliche Anrede): Du sagst: Wer wird sich Mühe geben, sein Leben zu bessern, wenn er hört, dass der freie Wille nichts sei? Ich antworte: Kein Mensch! Und keiner kann`s auch. Denn nach deinen Leuten, die ihr Leben ohne den Geist bessern, fragt Gott nichts, dieweil

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Die Erwählung in Christus

In den letzten Tagen bin ich immer wieder auf die Meinung gestoßen, dass Gott uns zwar vor Grundlegung der Welt erwählt habe; wir aber erst (durch unsere Bekehrung) das „Tor öffnen“ müssten, um in diesen bevorzugten Stand gelangen zu können. Meines Wissens nach argumentieren auch bekannte evangelikale Persönlichkeiten wie z. B. Herbert Janzen und Jacob Thiessen von der STH Basel in diesem Sinne. Wir seien zwar erwählt – aber erst in ihm (nach Epheser 1,4).

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Eine Randbemerkung zum Huhn

Eine kleine Randbemerkung zur heutigen Predigt über das Verhältnis von Heilsgewissheit und Heilssorge. Die Begriffe wurden ausgezeichnet gewählt, das Bild vom Huhn und den zwei Flügeln ebenfalls. Was mich jedoch vor allem interessierte, war die Frage, wie der Prediger die beiden Flügel in Beziehung setzen würde! Spannung ja, aber: Wie kann dieses Verhältnis beschrieben bzw. gedacht werden. Ist es eine 50/50-Theologie (Gott hat seine 50% erfüllt, jetzt sind wir mit den 50% dran) und damit

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Die Souveränität Gottes und die Evangelisation

In den letzten Beiträgen ging es wiederholt um Gottes Souveränität in der Evangelisation. Helmut machte mich auf einen Artikel von Rudolf Möckel aufmerksam, der diese Frage aufgreift. Möckel spricht von der Erwählung zum Heil allein durch Gottes Gnade und macht deutlich, dass wir nicht nur ein bisschen tot waren vor unserer Bekehrung: Daher konnten wir in keiner Weise an unserer Rettung mitwirken. Er bleibt jedoch nicht dabei stehen. Er erklärt weiter: „Neben die Lehre von

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Martyn Lloyd-Jones „privat“(4) – Über die Souveränität Gottes

Harry hat kürzlich zum Thema gepostet, warum wir auch im Angesicht der Souveränität Gottes für Verlorene beten sollen und dürfen. Martyn Lloyd-Jones war einer, der sich trotz seiner vollmächtigen und brillanten Predigten ganz auf das Wirken Gottes stützte. Er sah sich selbst als Werkzeug in einer mächtigen Hand: […] der stark an die Souveränität Gotte glaubte. In der Tat stellte sie, wie wir anhand seiner meisterhaften Predigten, die er in späteren Jahren über den Epheser-

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Warum beten wir für Verlorene, wenn Gott doch sowieso souverän ist?

Gestern kamen wir mit einigen Freunden unter anderem auf die Spannung zu sprechen, die zweifelsohne zwischen der „Dimension der Souveränität Gottes“ und der „Dimension der Verantwortung des Menschen“ zu finden ist. Gott erwählt! Aber der Mensch muss sich auch entscheiden! An wem hängt es letztendlich? Warum sollten wir beten und missionieren, wenn alles bei Gott liegt? Ich habe auf dem Blog von Justin Taylor eine sehr treffende Stellungnahme von Michael Horton gefunden: Calvinists hear Arminian

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Rattenseele!

Ich las heute in dem Buch „Ein Jahr mit C.S. Lewis – 366 Inspirationen aus seinen Werken„. C.S. Lewis zeigt unsere Not und gleichzeitig die Lösung, die in Christus zu finden ist, auf:   Offenbar sind auch im Keller meiner Seele die Ratten des Grolls und der Rachsucht ständig anwesend. Nun liegt aber dieser Keller außerhalb des Bereichs meines bewussten Willens. Meine Handlungen kann ich bis zu einem bestimmten Grad kontrollieren, doch über mein Temperament

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Gott oder Mensch?

Wer ist bei der Bekehrung eines Menschen der Handelnde? Gott? Der Mensch? Oder vielleicht Beide? Heute, beim lesen des Galaterbriefes fiel mir auf, wie Paulus seine Bekehrung beschreibt: Galaterbrief, Kap. 1, Verse 15 und 16: „15 Als es aber Gott, der mich vom Mutterleib an ausgesondert und durch seine Gnade berufen hat, wohlgefiel, 16 seinen Sohn in mir zu offenbaren, damit ich ihn durch das Evangelium unter den Heiden verkündigte, ging ich sogleich nicht mit

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Die Bitte um den Heiligen Geist

Lukas 11, ab Vers 9: „Und ich sage euch auch: Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan. Denn wer da bittet, der empfängt; und wer da sucht, der findet; und wer da anklopft, dem wird aufgetan. Wo ist unter euch ein Vater, der seinem Sohn, wenn der ihn um einen Fisch bittet, eine Schlange für den Fisch biete? Oder der ihm, wenn er um ein Ei

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