Christus allein

Schaff’s mit mir Gott, nach deinem Willen

Um das Jahr 1730 vertonte Johann Sebastian Bach einen wunderbaren Text von Benjamin Schmolck: „Schaff’s mit mir, Gott, nach deinem Will’n, Dir sei es alles heimgestellt. Du wirst mein Wünschen so erfüllen, Wie’s deiner Weisheit wohlgefällt. Du bist mein Vater, du wirst mich Versorgen, darauf hoffe ich.“ Dieses Lied wurde mir in letzter Zeit, besonders durch folgende Interpretation, zum Segen. Die Noten des Liedes, einige weitere ermutigende Verse daraus und weitere schöne Kompositionen von Bach stehen

Und fragst du die Wolken…

Gestern, während der Rückfahrt von Österreich nach Deutschland, ist mir das Lied „Und fragst du die Wolken“ von Johanna Ambrosius groß geworden. Obwohl ich das Lied schon lange besitze, ist mir bisher noch nie bewusst geworden was für einen Trost es verleiht. Daher, an alle Trauernde, Leidtragende und Geplagte: wir haben einen SOUVERÄNEN Gott! In dieser Gewissheit dürfen wir ruhen.   Und fragst du die Wolken da droben Warum sie so rosig glühen Warum sie

Montagmorgengebet

Scotty Smith hat auf seinem Blog (hier) ein Gebet für einen Montagmorgen formuliert. Ich habe es heute, in meiner Mittagspause „entdeckt“ und war gesegnet. Wer von uns kann schon sagen, dass ihm die Erfahrungen, die im Gebet beschrieben werden, völlig fremd sind? Wir sind doch nur Menschen. Cast all your anxiety on him because he cares for you.1 Peter 5:7  Who of you by worrying can add a single hour to his life? Matt. 6:27

Glaube an das Wort

Durch gewisse Ereignisse ins Nachdenken gekommen, beschäftigt mich in letzter Zeit immer wieder die Frage, warum manche Menschen durch den Kampf des Glaubens in Krisen geraten, aus denen sie selbst nicht mehr herauskommen und am Glauben verzweifeln. Ohne ein pauschales Urteil fällen zu können und zu wollen, findet sich für mich oftmals darin bestätigt, dass sie in gewissem Sinne Opfer ihres Theologieverständnisses, ihrer Sicht von Gott werden. Das beinhaltet meistens ein diffuses Verständnis vom Wirken

Der in seiner Abwesenheit anwesende Gott

In meinen ersten Jugendjahren habe ich sehr häufig Zweifel an meinem eigenen Glauben gehabt und stellenweise, wahrscheinlich auch durch die theologische Prägung bedingt, verzweifelt nach einem gewissen Mehr gesucht. Gott schien in meinem Leben so wenig Fuß zu fassen, so weit weg, ja nahezu abwesend zu sein – obwohl ich mich doch so schmerzlich nach ihm sehnte! Ähnliche Erfahrungen, wenngleich in anderen Zusammenhängen und verschiedener Intensität, kennen wohl alle Gläubigen. Bei Ron Kubsch habe ich