Christus allein

Täglich grüßt das Smartphone

Wer kennt das nicht? Man wird vom Handy geweckt und der Blick geht gleich auf das Handy: gibt es neue Nachrichten, hat mir jemand geschrieben? Tony Reinke fragte John Piper in einem Interview, warum wir uns gleich in den ersten Stunden oder Minuten des Tages unseren Handys zuwenden. Was ist der Reiz? Die Zusammenfassung der Antworten findet man hier, sowie in dem Buch „Wie dein Smartphone dich verändert“ (hier hat Helmut einen Artikel zu dem

Bevor du „content“ über WhatsApp losschickst…

… oder auch über Facebook, Twitter, Instagram und wie sie alle heißen mögen – Folgende Fragen können eine Hilfe sein: Wird es letztendlich Gott verherrlichen oder mich? Wird es gesunde Zuneigung zu Christus wecken oder dämpfen? Wird es lediglich dokumentieren, dass ich etwas weiß, was andere nicht wissen? Wird es mich verfälscht darstellen oder authentisch? Wird es potentiell den Neid anderer hervorrufen? Wird es Einheit fördern oder unnötige Spaltung schüren? Wird es aufbauen oder niederreißen?

Wie dein Smartphone dich verändert (Tony Reinke)

Seit einiger Zeit lese ich das in 2018 in Deutsch erschienene Buch Wie dein Smartphone dich verändert. 12 Dinge, die Christen alarmieren sollten. Reinke macht die Ausgangslage für dieses Buch mit einem Zitat des Theologen David Wells aus einem persönlichen Gespräch deutlich: Es gibt wohl keinen Zweifel, dass unser Leben hochgradig zerstreuter ist, wenn wir mit Klingeln, Vibrieren, Piepsen und Textbotschaften bombardiert werden. Wir leben tatsächlich mit einem virtuellen Paralleluniversum, einem Universum, das unsere ganze

Gesucht: Ein Mann, der nie Pornografie anschaute

Bei Tim Challies finden sich viele hilfreiche Ressourcen zum Thema Pornografie, er hat auch ein Buch darüber geschrieben. Letzte Woche schrieb er etwas, was irgendwie zum Schmunzeln ist, aber auch sehr nachdenklich macht: „Ich habe auf der ganzen Welt über das Thema Pornografie gesprochen. Ich war, glaube ich, auf vier Kontinenten und vielen verschiedenen Ländern um über dieses Thema zu sprechen. Überall wo ich bin, stelle ich dieselbe Frage: Wenn du ein Mann zwischen 18

Ruhe für lärmende Seelen

In seinem Buch „Gott ist mehr als genug“ behandelt Jim Berg das Problem unruhiger Seelen. In dem einleitenden Kapitel macht er deutlich, dass die Unruhe der Seele aus den Gedanken entspringt, die man als Individuum hat. Berg stellt fest, dass unsere Gedanken dafür verantwortlich sind, ob unsere Seele ruhig, oder von Unruhe geplagt ist: Wenn wir den Lärm in unserer Seele zur Ruhe bringen wollen, müssen wir nicht unsere Gefühle, sondern unsere Gedanken wahrnehmen und

Günter Grass über Facebook

Am vergangenen Montag wurde die Welt durch den Tod von Günter Grass, der 1999 den Nobelpreis für Literatur erhielt, bewegt. Ich bin in diesem Zusammenhang auf einen Kommentar von Günter Grass gestoßen, in dem er sich kritisch über die neuen (sozialen) Medien äußert. Auch wenn ich nicht glaube, dass man seine Einstellung vollständig übernehmen kann (oder sollte), so teile ich doch auf jeden Fall seine Wertschätzung persönlicher Begegnungen – auch mit Büchern! Die virtuelle Welt

Auswirkungen der Facebook-Culture auf die Gemeinde

Das Internet und die sozialen Netzwerke haben unser Leben in den letzten Jahren teilweise stark verändert. Die Gemeinde bleibt dabei, ob sie will oder nicht, nicht unbeeinflusst. Manche Veränderungen, die ich hier gefunden habe, können dabei dem Evangelium hinderlich werden: 1. Short attention span/limited learning style. For folks who can absorb information at the rate of a short text message or “tweet,” it’s difficult to imagine them sitting through a 35 minute sermon and being

Warum fasten wir?

Mit Fasten verbinden wir vor allem eine Enthaltsamkeit von Nahrung für einen befristeten Zeitraum. Aber welche Absicht steckt dahinter? Warum fasten wir? Ich muss ehrlich eingestehen, dass mir nicht wirklich klar war, was hinter dieser Praxis steckt. Wayne Grudem erklärt, welche Vorteile das Fasten bietet: 1. Das Fasten vermehrt unser Empfinden der Demut und der Abhängigkeit von dem Herrn (denn unser Hunger und unsere körperliche Schwachheit erinnern uns dann ständig daran, dass wir nicht wirklich

J. I. Packer über das Internet

I’m amazed at the amount of time people spend on the internet. I’m not against technology, but all tools should be used to their best advantage. We should be spending our time on things that have staying power, instead of on the latest thought of the latest blogger—and then moving on quickly to the next blogger. That makes us more superficial, not more thoughtful.

Stressfördernde Entspannung

Folgende Einsicht gilt auch für Erwachsene: „Je häufiger Kinder durch mediale Aktivitäten entspannen (z.B. fernsehen und am Computer oder der Spielkonsole spielen), desto deutlicher geben sie an, von der Schule und den Eltern gestresst zu sein. Kinder, die häufiger lesen, geben umso häufiger an, nicht von der Schule gestresst zu sein.“ Es gibt ein Art zu „entspannen“, die Stress fördert. gefunden bei Hanniel.