Christus allein

Von Menschenfurcht zu Gottesfurcht

Wenn ich mich frage, welche Lektüre mich in den letzten Jahren am stärksten geprägt hat, ist das Buch „Befreit leben – Von Menschenfurcht zu Gottesfurcht“ von Edward T. Welch einer der ganz heißen Kandidaten. Michael Martens hatte mich durch seine Empfehlung während des Unterrichts am EBTC auf das Buch gebracht. Folgende Zitate geben einen Einblick und zeigen, dass das behandelte Thema jeden angeht: Haben Sie sich je einem Gruppenzwang ausgesetzt gefühlt? „Gruppenzwang“ ist nur eine

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Menschliche Überlieferung, die von sündigen Narren geschaffen worden ist

Eine alte Erkenntnis von John Wyclif, die bis heute nichts an Aktualität verloren hat. Wir stehen heute nicht weniger in der Gefahr, vergängliche Lehrer menschlicher Überlieferung mehr zu fürchten als das ewige Wort Gottes: „Wir sollten glauben, dass kein Mensch zur Macht befugt ist, es sei denn, er sage das Wort Gottes. Es darf nicht sein, dass irgendein Wort oder irgendeine Tat von Menschen die gleiche Autorität haben wie die heilige Schrift […] Gläubige sollten

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Das Motiv unseres Dienstes: Anerkennung und Macht?

Letzte Woche hatte ich die Möglichkeit, während einer langen Autofahrt eine Karfreitagspredigt von Tim Keller über Philipper 2,1-11 zu hören (Imitating the Inkarnation). 3 Tut nichts aus Selbstsucht oder nichtigem Ehrgeiz, sondern in Demut achte einer den anderen höher als sich selbst. 4 Jeder schaue nicht auf das Seine, sondern jeder auf das des anderen. 5 Denn ihr sollt so gesinnt sein, wie es Christus Jesus auch war, 6 der, als er in der Gestalt

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Da kann ich nur staunen! (3) Was ist eigentlich evangelisch?

Heinrich Kemner erinnert sich an ein Gespräch mit seinem ehemaligen Schuldirektor. Er (der katholisch aufgewachsene Direktor) sagt: „Ich muss Ihnen eigentlich sagen, wie ich eines Tages den Kern des evangelischen Glaubens begriffen habe“, begann er dann. „Als Student wanderte ich eich einmal in der Lüneburger Heide. Eines Tages hatte ich mich verlaufen. Weil ich kein Gasthaus fand und unter Hunger und noch mehr unter Durst litt, nahm ich mir schließlich ein Herz und kehrte beim

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Johannes Busch (14): Feingefühl ohne Menschenfurcht

Die Vorbereitung einer Predigt kann zu zweierlei verführen: Einerseits neigen wir dazu, ohne Rücksicht auf Verluste mit knallhartem Einsatz für die Wahrheit einzustehen – vor allem wenn wir meinen, etwas erkannt zu haben (was aber bekanntlich aufbläht). Andererseits ist da die Gefahr der Anpassung, damit man ja bloß niemandem auf die Füße tritt und keinen mit seiner Predigt verletzt. Ein Bericht über eine Predigt, die Johannes Busch in einer ihm fremden Gemeinde halten musste, ermutigt,

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