Christus allein

Herzlichen Glückwunsch, Kris Kristofferson!

Kris Kristofferson ist heute 80 Jahre alt geworden. Kristofferson ist, wie ich finde, bereits jetzt eine Legende der Country-Musik – und für einige seiner Titel bin ich ihm wirklich dankbar. Ich denke da zum Beispiel an „Why Me, Lord“ (hier eine wunderbare Version, gesungen von Johnny Cash; hier von Kris Kristofferson), „Me and Bobby McGee“ und „Feeling Mortal“. Jan Wiele schreibt für die FAZ: Über die wichtigste Anekdote in der Karriere von Kris Kristofferson sind

John Owen: Ein Kennzeichen geistlicher Gesinnung

Wir müssen verstehen, dass der Himmel ein Ort ist, wo wir von all unseren Sorgen vollkommen frei sein werden. Aber erinnere dich daran, dass es für die Gläubigen nicht nur um Freisein von Krankheit, Armut und ähnlichen Sorgen geht. Himmel bedeutet Freiheit von etwas viel schlimmerem als diesen Sorgen – es bedeutet die vollkommene Freiheit von der Sünde und von allen Folgen von Sünde. Ich kann mir nichts ermutigenderes vorstellen als das, denn Christen sind

Die Puritaner über das Töten der Sünde

Ein essentieller Teil des christlichen Lebens ist der Kampf mit der Sünde. Ein Christ ist von der Heiligen Schrift aufgerufen, die Sünde zu töten (vgl. Kolosser 3,5 und Römer 8,13). Ich habe hier [leider nicht mehr verfügbar] einige Aussagen von Puritanern gefunden, die uns zu diesem Kampf ermutigen (frei übertragen): “Wenn der Gedanke an den Tod, das Grab und Fäulnis dir nicht gefallen, dann lass auch  sündige Gedanken dir nicht gefallen. Höre auf jede Versuchung zur Sünde als

Wenn Sünder sich das Ja-Wort geben (4): Nebel des Kriegs und das Gesetz der Sünde

Das vierte Kapitel beginnt mit einem Beispiel aus dem amerikanischen Bürgerkrieg. Es hatten sich viele Schaulustige versammelt um sich eine der ersten größeren Schlachten des Kriegs anzuschauen. Während des Kampfes verlagerte sich das Schlachtfeld und auf einmal befanden sich die Schaulustigen mit ihrem Picknick inmitten der Soldaten und der Kriegswirren. Harvey will mit diesem Beispiel etwas deutlich machen: „Die Picknicker lernten an jenem Tag etwas über den Krieg. Du kannst ihm nicht nahe und zugleich

Wenn Sünder sich das Ja-Wort geben (3): Ehe ist „eine Theologie des Alltags“

In dem letzten Beitrag ging es um die Tatsache, dass jeder Christ ein Theologe ist. Es ist jedoch nicht so, dass wir uns nun in einer Art Elfenbeinturm tiefgründiger Gedanken befinden. Dave Harvey spannt den Bogan dahin, dass wir Christen „Alltagstheologen“ sind. Wir versuchen unseren Glauben in einer Welt anzuwenden, in der wir als Paare miteinander wüten, streiten und sogar Türen zuknallen: „Und dennoch muss ich jetzt mit dem Evangelium kommen – Christus kam in

Wenn Sünder sich das Ja-Wort geben (1): Die Kraft des Evangeliums für die Ehe entdecken

Ich freue mich sehr, eine neue Serie ankündigen zu dürfen. Donatus wird ab sofort regelmäßig einen Beitrag aus seiner Lektüre des Ehebuches „Wenn Sünder sich das Ja-Wort geben“ beisteuern. Hier ist Nr. 1: Vor meiner Hochzeit habe ich zusammen mit meiner Frau ein Buch (größtenteils) durchgelesen, welches in eindrucksvoller Weise beschreibt, was auf zwei Menschen zukommt,  die heiraten wollen. In der nächsten Zeit möchte ich ein wenig über das o.g. Buch von Dave Harvey schreiben.

Gott kennt dich

Stell dir vor, jemand würde alles, wirklich alles von dir wissen! Ist das nicht ein wirklich unangenehmer Gedanke? Jeder Neid, jede Bitterkeit, jeder unreine Gedanke wäre dieser Person bekannt. Außerdem wüsste diese Person, wie wir bei bestimmten Situationen reagieren und empfinden. Ich kann nach außen ein ganz bestimmtes Bild von mir entstehen lassen, aber die besagte Person wüsste genau, wie es im Inneren wirklich aussieht. Gott ist so – er weiß wirklich alles von uns.

Was wir von Francis Schaeffer lernen können (10): Sünde als Beziehungsproblem

Ein (apologetisches) Problem ist die Erklärung, was Sünde ist. Folgende Erläuterung fand ich sehr hilfreich: Dabei geht es beim Verständnis von Sünde nicht nur darum, dass wir einen äußeren, abstrakten Standard nicht erreichen – wie wenn wir zum Beispiel die Geschwindigkeitsbegrenzung nicht einhalten. Natürlich geht es um einen äußeren Standard. Doch es ist mehr als nur das: Sünde ist im Grunde ihres Wesens ein Beziehungsproblem. Wie kann man sich dieses Beziehungsproblem vorstellen? Stellt euch dazu den Unterschied