Christus allein

Streben nach Heiligung (2): Zufriedenheit als Indikator für Heiligkeit

Aus dem Kapitel sieben „Hilfe im täglichen Kampf“ aus Streben nach Heiligung von Jerry Bridges: Wir sind nicht nur tot für die Sünde […]; wir sind auch lebendig für Gott. […] Welche Bedeutung hat es, jetzt lebendig für Gott zu sein? Wie hilft uns dies in unserem Streben nach Heiligung? Einmal bedeutet es, dass wir mit Christus in aller seiner Macht eins geworden sind. Es ist ganz richtig, wir können nicht in eigener Kraft ein

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Streben nach Heiligung (1): Wir sprechen nicht gerne über unsere eigene Verantwortung

In seinem Buch Streben nach Heiligung fordert der vor zwei Jahren heimgegangene Jerry Bridges die Gläubigen zu einer christus-ehrenden Heiligung heraus. Lesenswert und lebenswert. Ein Bauer pflügt, sät die Saat, düngt und bestellt das Feld – in dem Bewusstsein, dass er letzten Endes gänzlich abhängig ist von Kräften außerhalb seiner selbst. Er weiß, er kann weder die Saat zum Keimen bringen noch den Regen oder die Sonne erzeugen, die erst das Wachstum und die Ernte

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Interview mit und Jazz-Vorlesung von Bill Edgar

Ron Kubsch hat kürzlich auf ein Interview hingewiesen, das Christian Heritage mit Bill Edgar geführt hat. Davon inspiriert habe ich mir das Interview angeschaut, das Peter Lillback, Präsident des Westminster Theological Seminarys, mit Edgar geführt hat. Lillback spricht mit Edgar über seine Bekehrung und sein Buch Created and Creating: A Biblical Theology of Culture. Wer sich dafür interessiert, sollte einmal reinschauen: Außerdem sollte man sich nicht Edgars Vorlesung über die Geschichte des Jazz entgehen lassen

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Jörg Lauster über Jean Pauls „Rede des toten Christus“

Vor einiger Zeit bin ich in diesem Beitrag auf Jean Pauls Rede des toten Christus eingegangen. Dort habe ich die Frage aufgeworfen, ob „der angeführte Abschluss der Erzählung als aufrichtige Dankbarkeit für den Himmlischen Vater zu verstehen [ist]? Oder geht es darum, dass der Glaube das Beste ist, was uns in dieser vergänglichen und kurzflügeligen Welt passieren kann, wenn er sich auch nachher als Illusion erweist?“ Jörg Lauster schreibt dazu in Die Verzauberung der Welt:

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Reformierte Selbstgerechtigkeit?

Helmut hat kürzlich Tim Keller zitiert, der auf die Gefahr aufmerksam macht, dass Lehre zum Götzen werden kann. Christen in der reformatorischen Tradition legen in der Regel viel Wert auf richtige Lehre, vor allem auf die Lehren der Gnade. Wenn es etwas gibt, wogegen reformierte Christen „allergisch“ sind, dann ist es Selbstgerechtigkeit: Wir werden nicht durch Werke gerettet, wir wollen keine Pharisäer sein. Das ist alles nicht falsch! Dennoch besteht die Gefahr, dass wir im

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Wenn die Bibel missbraucht wird

In einem System, das geistlichen Missbrauch betreibt, demonstrieren die Leiter durch das Zitieren der Bibel ihre „Macht“. Das Motiv ist, die Menschen zu religiösem Verhalten zu animieren, um die Bedürfnisse der Führenden zu befriedigen, um zu „beweisen“, dass ihre Theologie richtig ist. Auch hier ist das Motiv nicht, den ihnen anvertrauten Menschen zu helfen oder mit Gott zusammenzuarbeiten, um das, was immer er im persönlichen Leben der Menschen erreichen möchte, zu verwirklichen. Abgesehen von der

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Wenn Lehre zum Götzen wird

Wann immer wir Dinge, die nur Gott uns geben kann, von einer anderen Stelle erwarten, haben wir es mit einem Götzen zu tun. Innerhalb religiöser Gemeinschaften können bestimmte Lehren einen solchen Absolutheitsanspruch erheben, dass sie zu falschen Göttern werden. Das ist beispielsweise dann der Fall, wenn Menschen sich mehr auf ihre Glaubenslehren verlassen, wenn es um ihre Errettung geht, als auf Gott selbst und seine Gnade. Das ist zwar nur ein kleiner, aber feiner Unterschied.

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Theo:logisch – Rezension

Heutzutage verbindet man mit dem Wort „Glauben“ oft etwas Irrationales, was nicht durch vernünftige Argumente zu belegen ist. Das Buch theo:logisch von William L. Craig verfolgt das Anliegen, mit diesem Missverständnis aufzuräumen und zu zeigen, dass der christliche Glaube durchaus auf vernünftigen Argumenten fußt und keinen Sprung vom Rationalen ins Irrationale erfordert. Die Besonderheit des Buches ist, dass es sich an Ungläubige richtet und gerade ihnen vernünftige Argumente aufzeigen möchte oder um es mit den

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Es geht nicht um Regeln, sondern um die Genugsamkeit der Schrift

Gesetzliche Gemeinden rechtfertigen außerbiblische Regeln (z.B. in Bezug auf Kleiderordnungen) manchmal mit dem Hinweis darauf, dass diese Ordnungen auf Erfahrungen beruhen, geschichtlich gewachsen sind und ein gutes Ziel verfolgen. Kritikern der Regeln wird ein schlechtes Gewissen gemacht, indem ihnen die Frage gestellt wird, warum ihnen die Freiheit in Bezug auf diese Regeln so wichtig ist. Offenbart nicht gerade das kritische Hinterfragen der Regeln eine „weltliche Gesinnung“? Warum sonst kann man sich nicht einfach dieser Regel

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