Christus allein

Walter Hooper: The Life and Writing of C.S. Lewis

Meine heutige Beschäftigung hat es mir ermöglicht, nebenbei Eric Metaxas‘ Interviews mit Walter Hooper über das Leben und Schreiben von C.S. Lewis zu hören (oder habe ich die Interviews gehört und mich nebenbei beschäftigt?). Wie dem auch sei: Ich möchte alle, die sich für C.S. Lewis interessieren, dazu ermutigen, sich das dreiteilige Interview tatsächlich anzuschauen. Walter Hooper hat im Grunde sein ganzes Leben dem Sammeln und Veröffentlichen von Lewis‘ Schriften gewidmet. Jeder, der heute gerne

Jesus ist die Erfüllung jeder Sehnsucht (2)

Vor einiger Zeit habe ich mehrere Zitate aus „Jesus – Seine Geschichte, unsere Geschichte“ von Tim Keller gepostet, die sich mit der letztendlichen Erfüllung jeder Sehnsucht in Christus befassen. Ein Zitat von C. S. Lewis aus dem gleichen Buch stützt diesen Gedanken: Gib dich selbst auf, und du wirst dein wahres Selbst finden. Verlier dein Leben, und du wirst es retten. Unterwirf dich dem Tod deiner Ambitionen und Lieblingswünsche an jedem einzelnen Tag und dem

50. Todestag von C.S. Lewis

Gestern, vor 50 Jahren, starb der irische Literaturwissenschaftler und Schriftsteller C.S. Lewis – von seinen Freunden einfach nur „Jack“ genannt. Heutzutage wird er von vielen geliebt und gelesen und ich bin froh auch zu seinen Lesern zu gehören. Lewis wurde mit ca. 14 Jahren Atheist. Während seiner Laufbahn in Oxford gewann er allerdings christliche (oder zumindest theistische) Freunde, von denen J.R.R. Tolkien, der Autor von Der Herr der Ringe, einer der wichtigsten war. Nachdem viele

J.R.R. Tolkien über die Freundschaft zu C.S. Lewis

C.S. Lewis, der Autor der Chroniken von Narnia und J.R.R. Tolkien, der Autor von Der Herr der Ringe, sind für ihre gegenseitige Freundschaft bekannt. Tolkien war auch derjenige, der Lewis in Bezuf auf das Christentum herausforderte. Ich stelle mir die langen Abende und Nächte, in denen die beiden (mitunter auch mit weiteren Freunden) über Mythologie, das Christentum und die Beziehung von Mythos und Evangelium sprachen, herrlich vor. Alan Jacobs schreibt, dass „Tolkiens Frau Edith […]

Geh unter der Gnade

Das Lied „Geh unter der Gnade“ von Manfred Siebald ist in christlichen Kreisen weit verbreitet. Vielen Menschen wurde und wird dieses Lied als Segenswunsch für einen neuen Lebensabschnitt mitgegeben. Zur Entstehunggeschichte dieses Liedes schreibt Manfred Siebald in seinem Buch „Gib mir den richtigen Ton“ folgendes: Das Lied „Geh unter der Gnade“ entstand 1987 als Ausdruck meiner guten Wünsche, die den Verleger Friedrich Hänssler an seinem 60. Geburtstag in einen neuen Abschnitt seines Lebens begleiten sollten.

C. S. Lewis: Die große Scheidung

Kürzlich las ich C. S. Lewis´ Erzählung „Die große Scheidung“. Hier einmal der Klappentext des Buches: Diese milde und gelöst heitere Traumdichtung ruht auf theologischem Fundament; sie verbindet poetische und theologische Elemente zu schöner Einheit. Die große Scheidung, von der hier die Rede ist, meint die Entscheidung zwischen Sein und Nichtsein, zwischen Himmel und Hölle, zwischen Gut und Böse. Ein Omnibus mit einer Handvoll beliebiger Zeitgenossen reist in die Sphäre ewigen Frühlings und Sonnenaufgangs. Weit

Herrlichkeit

Nun zum Begriff der Herrlichkeit: Es lässt sich nicht leugnen, dass dieser Begriff im Neuen Testament und in den frühen christlichen Schriften sehr beliebt war. Die Erlösung wird ständig mit Palmen, Kronen, weißen Kleidern, Thronen und einem Glanz gleich dem von Sonne und Sternen in Verbindung gebracht. Auf den ersten Blick übt das nicht den geringsten Reiz auf mich aus; in dieser Beziehung bin ich ein typisch moderner Mensch. Als ich begann, mich mit diesem

Der widerwillige Bekehrte

Die Erfahrung des Schotten, die in dem Post „Zwei – Gott und ich“ beschrieben wird, musste auch C. S. Lewis durchmachen. Er schreibt: Im Trinity Term 1929 lenkte ich ein und gab zu, dass Gott Gott war, und kniete nieder und betete; vielleicht in jener Nacht der niedergeschlagenste und widerwilligste Bekehrte in ganz England. Ich sah damals noch nicht, was mit heute als das Leuchtendste und Offensichtlichste erscheint; nämlich die göttliche Demut, die einen Bekehrten