Christus allein

Was Albert Mohler seinem 20-jährigem Selbst sagen würde

In christlichen Kreisen wird manchmal davor gewarnt, Prediger zu (stark zu) verehren – wir folgen schließlich Christus und nicht seinen fehlbaren Dienern. Diese Warnung ist durchaus berechtigt. Im Dezember des letzten Jahres wurde Albert Mohler in einer „Ask Anything“-Fragestunde die Frage gestellt, was er seinem 20-jährigen Selbst sagen würde. Hier seine – gerade in diesem Zusammenhang – äußerst interessante Antwort (grob übersetzt): Ich habe kürzlich zu einigen Studenten gesprochen und ich habe ihnen gesagt: Wisst

Die Rolle von 1.+2. Chronik

Weshalb finden wir in der Bibel neben 1.+2. Samuel und 1.+2. Könige auch 1.+2. Chronik? Vieles aus den Chroniken finden wir bereits in den zuvor genannten Büchern. Mark Dever meint: Die Bücher Samuel und Könige dienten als komprimierte Geschichtsbücher für die nördlichen Stämme Israels und für den südlichen Stamm Juda. Sie wurden kurz nach dem Zusammenbruch beider Nationen geschrieben. Sie geben eine eher vollständige Aufzeichnung der Vergangenheit und beantworten die Fragen „Was ist passiert? Wie konnten wir im Exil

Mark Dever: The message of the New Testament

Heute lag – lang erwartet – das Buch „The message of the New Testament“ von Mark Dever im Briefkasten. Ich bin während der Vorträge von Mark Dever in München auf das Buch aufmerksam geworden. Dever bietet in diesem Buch eine Gesamtschau des Neuen Testaments bzw. der jeweiligen neutestamentlichen Bücher. Das Buch basiert auf Predigten, in denen Dever das Neue Testament aus der Vogelperspektive überflog und die Gesamtaussage herausarbeitete. Tom Schreiner empfiehlt das Buch mit folgenden

Warum ich Auslegungspredigten bevorzuge

Mark Dever: Gelegentlich verfallen Menschen dem Irrtum, dass sie einen Bibelvers nehmen und dann über ein Thema sprechen, das irgendwie am Rande mit diesem Vers zu tun hat. Wenn ein Prediger eine Gemeinde aber mit einem Thema seiner Wahl konfrontiert und dann die biblischen Texte nur verwendet, um seinen Standpunkt zu untermauern, dann wird er in seiner Predigt nie mehr weitergeben können, als seine eigene Weisheit hergibt. Und mehr wird die Gemeinde dann auch nicht

Die Gemeinde – Ein Treffpunkt von Sündern

Erneut Mark Dever: […] Wir demonstrieren der Welt, dass wir verwandelt worden sind, nicht indem wir Bibelverse auswendig lernen, vor dem Essen beten, einen Teil unseres Einkommens als Zehnten geben oder uns christliche Sendungen im Fernsehen ansehen, sondern indem wir mehr und mehr die Bereitschaft zeigen, uns mit einem Haufen anderer Sünder abzugeben, einander zu vergeben und ja, sogar zu lieben. Keiner von uns kann Liebe oder Freude oder Frieden oder Geduld oder Freundlichkeit demonstrieren,

Unsere Gerechtigkeit und die Gemeinde

Ein wichtiger Hinweis von Mark Dever: Der Zusammenhang zwischen unserer Zugehörigkeit zur universellen Gemeinde und unserer Zugehörigkeit zu einer lokalen Gemeinde, kann in mancherlei Hinsicht verglichen werden mit dem Verhältnis zwischen der Gerechtigkeit, die Gott uns wegen unseres Glaubens zurechnet und dem Ausüben von Gerechtigkeit im täglichen Leben. Wenn wir aufgrund unseres Glaubens Christen werden, dann erklärt uns Gott für gerecht. Doch gleichzeitig sind wir damit auch gerufen, gerecht zu leben. Ein Christ, der einfach