Christus allein

Calvinistische Erweckung?

Letzten Sonntag entstammte einer der Predigttexte aus dem 5. Kapitel des 1. Briefes an die Thessalonicher:  19 Den Geist dämpft nicht! 20 Die Weissagung verachtet nicht! 21 Prüft alles, das Gute behaltet! 22 Haltet euch fern von dem Bösen in jeglicher Gestalt! Wir wurden u.a. dazu aufgefordert, gerade unsere „Lieblingsprediger“ kritisch prüfend zu hören und bei Predigern, denen gegenüber wir (subjektive) „Abneigungen“ haben, das Wort Gottes sprechen zu lassen. Die Gefahr, bei „Lieblingspredigern“ Fehler (absichtlich?)

John Piper: The Calvinist

Die Meisten kennen John Piper als (ehemaligen) Pastor, Buchautor und insbesondere als Wortverkündiger. John Piper hat kürzlich aber auch ein Gedicht geschrieben: „The Calvinist“. Das Gedicht kann auf Desiring God gelesen werden. Dort wird das Gedicht außerdem auch von John Piper selbst, Don Carson, Alistair Begg, Matt Chandler und anderen vorgetragen. Ohne Frage ist das alles ausgezeichnet gemacht worden und das Gedicht wird sehr eindrucksvoll vorgetragen. Ich frage mich persönlich nur, ob das Gedicht (oder zumindest der

Hingabe an die Ortsgemeinde oder eine Bewegung?

Es kann verführerisch sein, sich als Teil einer neuen Bewegung zu betrachten. Ob New Calvinists, Radicals oder sonst etwas. Michael Horton macht darauf aufmerksam, dass die Gefahr besteht, darüber die Ortsgemeinde zu vernachlässigen. Warum? “In many ways, it’s more fun to be part of movements than churches. We can express our own individuality, pick our favorite leaders, and be swept off our feet at conferences. We can be anonymous. Although encouraged by like-minded believers, we

Paul Washer: Gefahren für die Neuen Calvinisten

Tim Challies hat ein Interview mit Paul Washer geführt und ihn u.a. nach seiner Einschätzung der Neuen Calvinisten gefragt. Washer beobachtet neben der erfreulichen Tatsache, dass die alten Wahrheiten der Reformationszeit (die fünf solas) wieder entdeckt werden, auch einige Gefahrenpunkte: Die Tendenz zu Extremen (Verlust der Ausgewogenheit der Lehre) Die Tendenz, Gott rational erklärbar zu machen (Das theologische Modell wird zum Maßstab, nicht mehr die Schrift) Ein leerer Intellektualismus (während die Lehre perfektioniert wird, hinkt