Christus allein

Neue Bücher im Herbst

Ich möchte hier auf zehn neue Bücher hinweisen, die frisch auf dem Markt sind:

1. Sehnsucht nach Gott, John Piper

„Wenn wir die kühnen Versprechen einer Belohnung und die fantastischen Aussichten auf Lohn in den Evangelien betrachten, scheint es, als ob unser Herr unsere Sehnsüchte nicht als zu stark empfindet, sondern als zu schwach. Wir sind halbherzige Geschöpfe, weil wir mit Alkohol, Sex und Ehrgeiz herumspielen, während uns unendliche Freude angeboten wird. Dabei gleichen wir einem unwissenden Kind in einem Elendsviertel, das weiter im Dreck spielt, weil es sich nicht vorstellen kann, was es bedeutet, Ferien am Meer angeboten zu bekommen. Wir sind viel zu leicht zufrieden zu stellen.” John Piper; Herausgeber: 3L-Verlag

2. Der Zuspruch und Ermahnung des Evangeliums, Paul Washer

Bei diesem Buch handelt es sich um den dritten Teil der Reihe: Wiederherstellung des Evangeliums, von der ich vor einiger Zeit den ersten Band lesen durfte und beeindruckt war. Paul Washer ist überzeugt, dass jede Generation von Christen Haushalter der Botschaft des Evangeliums ist, was sie zum Studium, zum Verstehen-Bemüht-Sein desselben und zur Bewahrung des Schatzes verpflichtet. Das Bewusstsein dieser Aufgabe hat ihn zum Verfassen der Reihe getrieben, immer die These vor Augen: „Eines der größten Vergehen, das durch die gegenwärtige Generation von Christen begangen wird, ist die Vernachlässigung des Evangeliums, und dieser Vernachlässigung entspringen alle unsere übrigen Probleme.“ Herausgeber: 3L-Verlag

3. Systematische Theologie der Puritaner, Joel R. Beeke & Mark Jones

Es gibt bereits einige Bücher über Puritaner und auch viele von ihnen verfasste Bücher. Doch bisher gibt es kein Werk, das auf die Systematische Theologie der Puritaner eingeht. Diese Lücke hoffen die Herausgeber mit der Herausgabe dieses Werkes zu schließen. Der Verlag schreibt dazu: „…bis heute gibt es noch kein einziges Werk, das eine allgemeine Übersicht über die puritanische Sichtweise der grundlegenden Lehren der Bibel bietet und in dem sie historisch und systematisch betrachtet werden.“ Beim 3L-Verlag gibt es eine Leseprobe und auch ein Video zu dem Buch.

4. Wie wir mit Kindern über Sex reden – Kleine Seelsorgereihe, William P. Smith

Die kleine Seelsorge-Reihe habe ich als eine sehr hilfreiche Ressource kennengelernt. Es gibt sie zu zahlreichen Themen und treffen trotz ihrer Kürze stets den Kern. Sie sind sowohl zur Seelsorge an anderen, wie aber auch an der eigenen Seele geeignet. Dieser Band dürfte auf das Problem vieler Eltern eine Antwort sein. „In einer sexuell konfusen Welt müssen Sie Ihr Kind auf das vorbereiten, was es hören und sehen wird. Einer der einfachsten Wege, das Gespräch über Sexualität und Beziehungen in die Wege zu leiten, ist, Ihre Kinder ernst zu nehmen, wenn sie Fragen stellen. Kinder sind von Natur aus neugierig. Indem Sie auf ihre Fragen eingehen und sie ernst nehmen, werden sie lernen Ihnen zu vertrauen.“ (Verlagstext, 3L-Verlag).

5. Die Schrift allein – warum eigentlich?, Don Kistler 

Wenn es um Lehrautorität geht, ist eine Frage, die immer wieder aufkommt: soll man sich auf die eigene Tradition, auf die Ansicht von Experten oder worauf berufen? Das Grundprinzip der Reformation lautet „Sola Scriptura“. Ist die Bibel heute die Autorität in unserem Leben? Warum ist das wichtig? „In diesem Buch entfalten führende reformierte Pastoren und Gelehrte die Bedeutung der Lehre von Sola Scriptura (Allein die Schrift). Sie erklären, woher die Angriffe auf die Bibel kommen, und zeigen, wie diejenigen, die die Bibel als Gottes Wort akzeptieren, darauf reagieren sollten.“ (Verlagstext, u.a. hier erhältlich)

6. Auslegung als Lobpreis, John Piper

John Piper möchte in diesem Buch zeigen, dass die Predigt selbst eine Form der Anbetung ist und dass sie uns hilft, Gott anzubeten. „Das höchste Ziel aller biblischen Wahrheit und daher jedes Bibeltextes ist, dass Gott dadurch verherrlicht wird, dass wir ihn als die größte Schönheit und den kostbarsten Schatz des ganzen Universums erkennen, genießen und zeigen.“ (John Piper) Betanien

7. Knapp daneben ist auch vorbei, Thomas Jeising (Hg.)

In diesem Buch beschäftigen sich verschiedene Autoren (Ron Kubsch, Thomas Jeising, Holger Lahayne uvm.) mit „Anfragen aus der Mitte der Evangelikalen“. Der Anspruch ist, diese ernsthaft zu bedenken und klar zu beantworten. „Wurde die Bibel bisher völlig falsch verstanden? Brauchen wir ein neues Gottesverständnis, um weiter hoffnungsvoll glauben zu können? Muss das Verständnis von Sünde der Zeit angepasst werden? Ist Vergebung durch das Sterben von Jesus wirklich die Mitte des Evangeliums?“ Das Buch will aufklären, Orientierung geben und Mut machen. Hier erhältlich.

8. Neukirchener Illustrierter Atlas zur Geschichte der Christenheit, Tim Dowley

Wer sich historische Zusammenhänge anhand von Karten besser merken kann und Interesse an der Geschichte der Christenheit hat, sollte hier aufmerken: „Jede Doppelseite widmet sich einem Thema: von den ersten Christen über die Missionsreisen und Kreuzzüge bis hin zu neuen Bewegungen heute. Die mehr als 50 hochwertig gestalteten, farbigen Karten werden durch hilfreiche Einführungstexte ergänzt, die durch den Atlas leiten und bei der Interpretation helfen. So lassen sich Entwicklungen und Zusammenhänge schnell und übersichtlich erfassen.“ (Verlagstext)

9. Glauben wozu?, Tim Keller

Hier handelt es sich um den Nachfolgeband von „Warum Gott?„. „Der erste Teil behandelt die Frage, wozu wir Religion überhaupt noch brauchen in einer Kultur, die nicht mehr auf Glauben, sondern auf Wissen beruht – und in der im Namen der Religion viel Schaden angerichtet wird. Im zweiten Teil geht es um den „Mehrwert“ der Religion. Kann sie Sinn, Zufriedenheit, Identität und Hoffnung bringen – oder ist sie nicht doch nur eine einengende Moral? Im dritten Teil stellt Keller die Frage, ob es überhaupt vernünftig ist, noch an Gott zu glauben. Muss man dann nicht seinen Verstand an der Garderobe abgeben? Timothy Keller lädt ein, die eigenen unbewiesenen Annahmen über diese Welt und sich selbst zu überdenken und den Wert des christlichen Glaubens neu zu entdecken.“ (Verlagstext, Brunnen)


10. Einführung in den Heidelberger Katechismus, Arie Baars

„Echte Männer lesen den Heidelberger Katechismus“, so überschrieb Hanniel Strebel kürzlich einen seiner Blog-Beiträge. Provokant formuliert, aber stimmt das auch? Auch wenn die Schrift allein die Autorität für Glauben und Leben ist, und wenn es nicht ausreicht Glaubenssätze aus der Geschichte zu übernehmen, ist da sicher was dran. Was ist überhaupt ein Katechismus und warum sollte ich zum Heidelberger Katechismus greifen? Der Verlag schreibt dazu: „Zum Verstehen des biblischen Glaubens hat sich kaum ein Hilfsmittel als so geeignet erwiesen wie der Heidelberger Katechismus. […] Dem Verfasser […] ist es gelungen in leicht verständlicher und knapper Form die wesentlichen Eckpunkte seiner Geschichte, Form und Struktur, theologische Kennzeichen und Wirkungsgeschichte darzustellen. Im Ergebnis macht das Büchlein Appetit und Verlangen, erstmals oder erneut zum Heidelberger Katechismus zu greifen, um mit seiner Hilfe die biblischen Offenbarungen tiefer und gründlicher zu erfassen.“

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