Christus allein

Steve Turner: „Creed“

Der englische Journalist Steve Turner, den ich durch seine ausgezeichnete Johnny Cash-Biografie Ein Mann namens Cash: Die autorisierte Biografie kennengelernt habe, trifft mit seinem satirischen Gedicht „Creed“ über die heutige Denkweise den Nagel auf dem Kopf: Wir glauben an Marxfreudunddarwin. Wir glauben, alles ist OK, solange du keinem wehtust, nach bestem Wissen über deine Definition von wehtun, überhaupt nach deinem besten Wissen. Wir glauben an Sex vor, während und nach der Ehe. Wir glauben an

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Wie du mir so ich dir…?!

In unserer „Ellenbogengesellschaft“ ist das Prinzip „Wie du mir so ich dir“ ja eine durchaus gängige Praxis. Wer kennt das Gefühl nicht, sich für eine negative Erfahrung rächen zu wollen? Am liebsten gibt man demjenigen, der mir Unrecht getan hat, genau das gleiche zurück und noch ein bisschen mehr, damit die andere Person für´s nächste Mal schlauer ist und weiß, mit wem sie es zu tun hat… Neulich beim Lesen des Psalms 103 stieß ich

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Ein Gebet, das man jeden Morgen beten sollte

Als ich heute im 119 Psalm las (NKJV), der ja dafür bekannt ist, dass er Gottes Gesetz in einer besonderen Weise rühmt, wurde mir ein Vers besonders groß: 37 Turn away my eyes from looking at worthless things, And revive me in Your way. Wie ich finde ein lohnenswertes Gebet! Man doch schaut auf so viele wertlose Dinge. Selbst wenn diese Dinge an sich nicht unrein sind (was bei Wertlosem allerdings oft nicht der Fall

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Interview mit Manfred Siebald

Manfred Siebald gehört heutzutage zu den bekanntesten und beliebtesten aktuellen christlichen Liedermachern – zumindest im deutschsprachigen Raum. Ich selbst gehöre auch zu den Siebald-Fans, die seine Musik lieben, von ihr profitieren und inspiriert werden. Ich möchte an dieser Stelle auf das ca. achtminütige Interview „Professor, Liedermacher, Christ“ hinweisen [leider nicht mehr verfügbar], in dem Manfred Siebald über seine Musik, seinen Glauben und das Ziel seiner Musik spricht. Außerdem habe ich kürzlich (hier) bekannte Siebald-Lieder in

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Edith Schaeffer (1914-2013)

Ich habe eben erfahren, dass Edith Schaeffer, die Frau von Francis Schaeffer, heute morgen heimgegangen ist. Ich bin sehr froh, dies Ehepaar und ihre Arbeit in den letzten Jahren durch verschiedene Bücher kennen gelernt zu haben. Schaeffers haben mir gezeigt, dass Gott auch in unserer Zeit noch Großartiges bewirkt. Ich bin auch sehr dankbar für den theologischen Einfluss, den ihre Bücher auf mich ausgeübt haben. In unserem Blog haben wir bereits einige Beiträge von und

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Was wir in der Beschäftigung mit Gott finden

Charles Spurgeon im Alter von 20 Jahren: In der Betrachtung Christi liegt ein Balsam für jede Wunde, im Nachdenken über den Vater liegt Beruhigung für jedes Leid, und im Wirken des Heiligen Geistes liegt Trost für jeden Schmerz. Sollen deine Sorgen sich verlieren? Und deine Ängste versinken? Dann geh hin, wirf dich in den tiefsten Ozean Gottes; verliere dich in seiner Unermeßlichkeit; und du wirst dich wiederfinden, wie nach einer kurzen Ruhepause, erfrischt und gestärkt.

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Mein liebster Klang

Am Montagabend nahm ich ein letztes Mal als am Lesezirkel teil. Die Brüder bedachten mich mit je einem Buch von C. S. Lewis und Francis Schaeffer (Danke!). Als ich abends zur Entspannung ein Bad nahm und mir die ersten Seiten aus dem Lewis-Buch zu Gemüte führte, stieß ich auf folgende – mir in diesem Moment aus dem Herzen sprechende – Passage, die Lewis in einer Selbstbeschreibung formulierte: „Meine glücklichsten Stunden verbringe ich mit drei oder

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C. S. Lewis: Der ideale Tagesablauf

Wenn wir schon bei interessanten „Lewis“-Zitaten sind, ich hätte hier auch noch eins, gefunden bei Hanniel: Ich würde, wenn ich die Wahl hätte, immer genau um acht Uhr frühstücken und um neun am Schreibtisch sitzen, um dort bis eins zu lesen und zu schreiben. Wenn ich gegen elf eine Tasse guten Tee oder Kaffee bekommen könnte, um so besser. … Präzise um eins sollte das Mittagessen auf dem Tisch stehen, und spätestens um zwei wäre

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Johannes Busch (2): Hülben

Die geistliche Heimat der Busch-Familie liegt vor allem im schwäbischen Pietismus. Wilhelm Busch schreibt: „Als Kinder durften wir mit den Eltern unsere Schulferien immer in der Heimat der Mutter, in Hülben verbringen. Das klingt jetzt so trocken. Aber wer kann ermessen, welche Fülle von Freude, Herrlichkeit und Liebe dies Wörtlein Hülben umschließt! Hülben ist ein Dorf auf der Hochfläche der Schwäbischen Alb. Mitten im Dorf steht ein riesiges Haus. Uns kam es immer wie ein

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