Christus allein

Der Unterschied zwischen „To-Do“ und „bereits getan“ in der Rechtfertigung

Ich bin vor einiger Zeit auf einen Artikel von Nicholas Davis gestoßen. Er hat mich sehr ermutigt, weil er so klar über die Forderung des Gesetzes und die Vorzüglichkeit der zugerechneten Rechtfertigung durch den Glauben spricht, die Gott den Gläubigen allein aus Gnade gibt. Hier gebe ich den Artikel mit freundlicher Genehmigung von Core Christianity in deutsch wieder (den Originalartikel kann man hier abrufen).  Es gibt diesen einen Unterschied, der den entscheidenden Unterschied im Christsein

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Gesetz und Gnade in „Les Misérables“ (2): Javerts Suizid

Gestern habe ich mich (hier) mit Jean Valjeans „Bekehrung“ (wenn man so will) auseinandergesetzt. Jean Valjean wird, nachdem er auf die freundliche Aufnahme eines Priesters mit dem Diebstahl dessen Silbers reagiert hat, zu gerade diesem Priester zurückgeführt, der ihm in einem Akt der Gnade das gestohlene Silber schenkt und ihn so vor der gerechten Gefängnisstrafe bewahrt und die Freiheit schenkt. Valjean entscheidet sich, von Gnade berührt, sein altes Leben hinter sich zu lassen und ein

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Gesetz und Gnade in „Les Misérables“ (1): Valjeans Soliloquium

Gnade gehört zu den zentralen Themen der Heiligen Schrift, sie ist das Herzstück des Evangeliums. Gott errettet uns in Christus aus Gnade, was bedeutet, dass wir uns unser Heil nicht verdienen können. Es ist ein Geschenk Gottes und kann auch nur als solches empfangen werden. Dabei muss man allerdings vorsichtig sein, Gnade nicht zu trivialisieren. Zum einen besteht die Gefahr der Verkündigung einer „billigen Gnade“, die die Kosten der Nachfolge und die Notwendigkeit des Glaubensgehorsams

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