Christus allein

Wenn das Nein nicht mehr dem Ja dient

– ein Beitrag von Viktor: „Zur Heiligung gehört fraglos Jesu Ruf weg von „der alten Welt“. „Sündige hinfort nicht mehr!“ (Joh 8,11). Zur Heiligung gehört das Wort des Paulus: „Laßt euch nicht dem ,Schema‘ dieses Äons gleichschalten!“ (Rom 12,2). Seid ja keine Konformisten! Gemeinde Jesu ist stets ein Stück „Anti-Gesellschaft“, „Protestgemeinschaft“, „Alternativgruppe“ – oder sie ist „dummes Salz“. Aber dieses „Weg von der Welt (= alter Äon)!“ hat Sinn und Tiefe, Verheißung und Freude nur in dem Ruf Jesu „Her

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Was wir von Francis Schaeffer lernen können (11): Warum manche den christlichen Glauben ablehnen

Schaeffer erkannte in seinen Gesprächen, dass viele Menschen den christlichen Glauben nicht so sehr aufgrund falscher Denkvoraussetzungen ablehnen, sondern vielmehr aufgrund von negativen Erfahrungen: Erfahrungen mit einem christlichen Glauben, der extrem eng, inhuman und lieblos war und ein negatives Gottesbild vermittelte. Ich vermute, dass dies auch heute noch ein Grund für viele Jugendliche ist, dem Glauben den Rücken zu kehren. Schaeffer legte deshalb in seiner apologetischen Arbeit Wert darauf, dass diese Menschen ein „angemessenes Bild vom christlichen

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Was wir von Francis Schaeffer lernen können (9): Die Ziele der Apologetik

1. Ziel (nach außen): Effektive Evangelisation Wenn wir in L’Abri von Apologetik sprechen, können wir den Begriff nicht von Evangelisation trennen. Was hat Apologetik mit effektiver Evangelisation zu tun? Ohne Apologetik schließen wir uns einfach dem Dialog der Tauben an, reden aneinander vorbei und können uns gegenüber Menschen mit anderen Perspektiven, Weltanschauungen und Wahrheitskriterien nicht mehr verständlich machen. 2. Ziel (nach innen): Glaubensstärkung Die wichtigste Person, mit der ich Apologetik betreiben muss, bin ich selber, damit mein

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Glaube im Alltag

Matthias Kaman hat anlässlich des Pfingstfestes, welches die Gemeinden an diesem (verlängerten) Wochenende gefeiert haben, hier auf Welt-Online einen Artikel veröffentlicht, in dem er seinen Finger auf einen Wunden Punkt legt: wenn die Ausgießung des Heiligen Geistes, und damit die Befähigung zur Mission, gefeiert werden soll, wird deutlich, dass es um die Mission der Gemeinde schlecht bestellt ist. Pro hat den Artikel aufgegriffen und berichtet: Laut Kamann wäre viel gewonnen, wenn die Christen mit ihren Zeugnissen

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Portrait: Timothy Keller

Das Medienmagazin pro hat in seiner letzten, schriftlichen Ausgabe des Jahres 2011 ein interessantes Portrait von Pastor  Tim Keller veröffentlicht, welches ich hier widergeben möchte: Timothy Keller ist für viele Christen so etwas wie ein frommer Popstar. Sein Buch „Warum Gott?“ wurde zum Bestseller, die von ihm gegründete „Redeemer Presbyterian Church“ wuchs in 20 Jahren von einer Hand voll Gläubiger auf heute 6.000 Gottesdienstbesucher an. Die „Newsweek“ bezeichnete ihn einmal als den „C. S. Lewis

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The Gospel and Idolatry

Ich habe gestern Abend einen – wie ich finde – sehr guten, empfehlenswerten Vortrag von Pastor Tim Keller gehört: The Gospel and Idolatry. Hier meine kurze Zusammenfassung: Apostelgeschichte 19, 23-41 Einer der Skandale der Gemeinde heute ist, dass Leute „gläubig“ geworden sind, „Wiedergeburtserfahrungen“ gemacht haben, aber kein anderes, kein neues Leben führen. Ein Grund kann sein, dass ihre Götzen nicht mit dem Evangelium konfrontiert wurden. Mit unserer Verkündigung müssen wir die Götzen erkennen, entlarven und zerstören!

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Trachtet nicht nach dem, was auf Erden ist: Anmerkungen zu Kolosser 3

Einer der heutigen Predigttexte war aus Kolosser 3,1-4: „1 Seid ihr nun mit Christus auferstanden, so sucht, was droben ist, wo Christus ist, sitzend zur Rechten Gottes. 2 Trachtet nach dem, was droben ist, nicht nach dem, was auf Erden ist. 3 Denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist verborgen mit Christus in Gott. 4 Wenn aber Christus, euer Leben, sich offenbaren wird, dann werdet ihr auch offenbar werden mit ihm in Herrlichkeit.“ Die

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Kontextualisierung: Missbrauch eines berechtigten Anliegens

Kontextualisierung ist ein Modewort unter den Evangelikalen. Es wird oft mit dem Anspruch verbunden, dass Evangelium durch die Anpassung an die jeweilige Kultur den Menschen näher bringen zu können. John MacArthur legt jedoch zurecht den Finger in die Wunde, wenn er schreibt: „By contrast, the “contextualization” of the gospel today has infected the church with the spirit of the age. It has opened the church’s doors wide for worldliness, shallowness, and in some cases a

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Darf man Sherlock Holmes lesen?

In einem Gespräch unter einigen Brüdern am Gemeindetag kam die Frage auf, ob „weltliche“ Literatur wie etwa „Sherlock Holmes“ von einem Christen gelesen werden dürfe. Im Blog vom Crossway Verlag erschien passend dazu kürzlich ein Artikel unter der Frage „Wie setze ich Prioritäten in dem, was ich lese?“. Dort werden sechs Punkte genannt: Lesen der Bibel. Lesen um Christus zu erkennen und sich an ihm zu erfreuen. Lesen um geistliche Werte zu entflammen. Lesen um

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